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Beschreibung
Ein junger Mann steht vor dem Bahnhof einer Weltstadt, "acht schtumpfo züri empfernt", und wartet auf seine Freundin, "traft", die er seit fünf Monaten nicht mehr gesehen hat. Und er denkt zurück, wie sie aneinander und auseinander geraten sind, und wie ähnlich zwei andere Frauen in seinem Leben auf- und wegtaucht sind, 'tlena' und 'zonnia', aber auch Männer wie Mohammed, der Papierlose, der im "usschaffixgfängnis" landet, oder "joschi", der beste Freund 'us sankaschteziite unkindergarte', oder Jonas Geissberger, der "zimmli bekannti schriftschteller". Und in all diesen Begegnungen tauchen immer wieder "Dia füolette hose / winen rote fade" auf, das Dingsymbol einer Novelle. Und novellenhaft rahmen auch das Warten auf "traffi" und ihr Auftreten zum Schluss alle Geschichten ein.
Über die Novelle hinaus ist dieser Text auch ein Blues, melancholisch und beschwingt zugleich. Die fortreihenden "und" geben dem Lied einen insistierenden Rhythmus und die jede grammatische und orthografische Regel sprengende phonetische Graphie macht den Text zur Partitur, deren ungewohnte Buchstabenfolgen uns mit den Klängen und den Rhythmen zugleich auch das Timbre der zürichdeutschen Laute hören lassen. Dominic Oppliger bleibt mit dieser kühnen Graphie Musiker und Performer und bietet, weil er ausserhalb aller Konventionen so schreibt, wie er spricht, spoken script in Reinkultur.
Ein junger Mann steht vor dem Bahnhof einer Weltstadt, "acht schtumpfo züri empfernt", und wartet auf seine Freundin, "traft", die er seit fünf Monaten nicht mehr gesehen hat. Und er denkt zurück, wie sie aneinander und auseinander geraten sind, und wie ähnlich zwei andere Frauen in seinem Leben auf- und wegtaucht sind, 'tlena' und 'zonnia', aber auch Männer wie Mohammed, der Papierlose, der im "usschaffixgfängnis" landet, oder "joschi", der beste Freund 'us sankaschteziite unkindergarte', oder Jonas Geissberger, der "zimmli bekannti schriftschteller". Und in all diesen Begegnungen tauchen immer wieder "Dia füolette hose / winen rote fade" auf, das Dingsymbol einer Novelle. Und novellenhaft rahmen auch das Warten auf "traffi" und ihr Auftreten zum Schluss alle Geschichten ein.
Über die Novelle hinaus ist dieser Text auch ein Blues, melancholisch und beschwingt zugleich. Die fortreihenden "und" geben dem Lied einen insistierenden Rhythmus und die jede grammatische und orthografische Regel sprengende phonetische Graphie macht den Text zur Partitur, deren ungewohnte Buchstabenfolgen uns mit den Klängen und den Rhythmen zugleich auch das Timbre der zürichdeutschen Laute hören lassen. Dominic Oppliger bleibt mit dieser kühnen Graphie Musiker und Performer und bietet, weil er ausserhalb aller Konventionen so schreibt, wie er spricht, spoken script in Reinkultur.
Über den Autor
Dominic Oppliger, geboren 1983, aufgewachsen im Aargau, lebt in Zürich. Veröffentlichte als Musiker zahlreiche Alben (u.a. Doomenfels), spielte Tourneen im In- und Ausland, arbeitete als Gärtner, studierte Soziale Arbeit, lebte im Ausland, wurde Vater, absolvierte den Master Transdisziplinarität an der Zürcher Hochschule der Künste und konzentriert sich seither auf Performen und Schreiben in Dialekt.
Details
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 160 S.
ISBN-13: 9783038532316
ISBN-10: 3038532312
Sprache: ?
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Oppliger, Dominic
Hersteller: gesunde Menschenversand
Der gesunde Menschenversand GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Die Werkstatt Verlagsauslieferung GmbH, Königstr. 43, D-26180 Rastede, info@werkstatt-auslieferung.de
Von/Mit: Dominic Oppliger
Erscheinungsdatum: 02.06.2026
Gewicht: 0,18 kg
Artikel-ID: 135462250