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Beschreibung
Claudines sentimentaler Rückzug führt die berühmte Claudine-Figur aus der provokativen Chronik jugendlicher Erfahrung in eine reifere, melancholischere Zone: Rückzug, Erinnerung, Begehren und weibliche Selbstbehauptung werden zu den eigentlichen Handlungskräften. In einer Prosa von zugleich sinnlicher Genauigkeit und ironischer Distanz verbindet Colette psychologische Beobachtung mit Naturbeschreibung. Der Roman steht im Kontext der französischen Belle Époque, überschreitet jedoch deren Konventionen durch seine moderne Darstellung weiblicher Innerlichkeit. Colette, 1873 als Sidonie-Gabrielle Colette in Burgund geboren, kannte die Spannungen zwischen gesellschaftlicher Rolle, künstlerischer Autonomie und erotischer Selbstbestimmung aus eigener Erfahrung. Die frühen Claudine-Bücher erschienen zunächst unter dem Namen ihres Ehemanns Willy; gerade diese literarische Enteignung schärfte Colettes Blick für Machtverhältnisse, Identität und Stimme. Ihr Leben als Schriftstellerin, Schauspielerin und unabhängige öffentliche Figur prägt die Sensibilität dieses Romans deutlich. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die nicht nur eine Fortsetzung der Claudine-Geschichte suchen, sondern eine fein komponierte Studie über Trauer, Freiheit und das Recht auf ein selbstbestimmtes Empfinden. Es ist ein Schlüsseltext für das Verständnis Colettes und der literarischen Moderne.
Claudines sentimentaler Rückzug führt die berühmte Claudine-Figur aus der provokativen Chronik jugendlicher Erfahrung in eine reifere, melancholischere Zone: Rückzug, Erinnerung, Begehren und weibliche Selbstbehauptung werden zu den eigentlichen Handlungskräften. In einer Prosa von zugleich sinnlicher Genauigkeit und ironischer Distanz verbindet Colette psychologische Beobachtung mit Naturbeschreibung. Der Roman steht im Kontext der französischen Belle Époque, überschreitet jedoch deren Konventionen durch seine moderne Darstellung weiblicher Innerlichkeit. Colette, 1873 als Sidonie-Gabrielle Colette in Burgund geboren, kannte die Spannungen zwischen gesellschaftlicher Rolle, künstlerischer Autonomie und erotischer Selbstbestimmung aus eigener Erfahrung. Die frühen Claudine-Bücher erschienen zunächst unter dem Namen ihres Ehemanns Willy; gerade diese literarische Enteignung schärfte Colettes Blick für Machtverhältnisse, Identität und Stimme. Ihr Leben als Schriftstellerin, Schauspielerin und unabhängige öffentliche Figur prägt die Sensibilität dieses Romans deutlich. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die nicht nur eine Fortsetzung der Claudine-Geschichte suchen, sondern eine fein komponierte Studie über Trauer, Freiheit und das Recht auf ein selbstbestimmtes Empfinden. Es ist ein Schlüsseltext für das Verständnis Colettes und der literarischen Moderne.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Importe, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 92 S.
ISBN-13: 9788028397043
ISBN-10: 8028397042
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Colette
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 6 mm
Von/Mit: Colette
Erscheinungsdatum: 26.06.2025
Gewicht: 0,148 kg
Artikel-ID: 133595231