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Beschreibung
Das Wiener Volkskundemuseum dient in dieser Studie als Prisma für die Analyse musealer, wissenschaftlicher und politischer Aushandlungsprozesse in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Aus historisch-kulturanalytischer und museumswissenschaftlicher Perspektive werden institutionelle Entwicklungen, museale Praktiken und Strategien mit politischen Perioden und historischen Umbrüchen in Beziehung gesetzt.
Im Mittelpunkt stehen Museumsakteur:innen mit ihren Wissenschaftsauffassungen, Werthaltungen und Netzwerken sowie ihren Strategien des Sammelns, Deutens und Zeigens - auch des Verschweigens. In den Blick rücken gleichfalls Objekte: Der 'Wert' einer Sammlung ist stets an politische Interessen gebunden und damit historisch wandelbar. Die vorliegende Museumsanalyse macht Orientierungen und Kontinuitäten, Transformationen und Brüche in der inhaltlichen Ausrichtung des Volkskundemuseums in Wien sichtbar und zeichnet die Museumsakteur:innen als politisch multivalent. Besonders für die Zwischenkriegszeit und den Nationalsozialismus werden so auch zentrale Dynamiken des Wiener kulturpolitischen Feldes und des Fachs Volkskunde in Österreich erkennbar.
Das Wiener Volkskundemuseum dient in dieser Studie als Prisma für die Analyse musealer, wissenschaftlicher und politischer Aushandlungsprozesse in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Aus historisch-kulturanalytischer und museumswissenschaftlicher Perspektive werden institutionelle Entwicklungen, museale Praktiken und Strategien mit politischen Perioden und historischen Umbrüchen in Beziehung gesetzt.
Im Mittelpunkt stehen Museumsakteur:innen mit ihren Wissenschaftsauffassungen, Werthaltungen und Netzwerken sowie ihren Strategien des Sammelns, Deutens und Zeigens - auch des Verschweigens. In den Blick rücken gleichfalls Objekte: Der 'Wert' einer Sammlung ist stets an politische Interessen gebunden und damit historisch wandelbar. Die vorliegende Museumsanalyse macht Orientierungen und Kontinuitäten, Transformationen und Brüche in der inhaltlichen Ausrichtung des Volkskundemuseums in Wien sichtbar und zeichnet die Museumsakteur:innen als politisch multivalent. Besonders für die Zwischenkriegszeit und den Nationalsozialismus werden so auch zentrale Dynamiken des Wiener kulturpolitischen Feldes und des Fachs Volkskunde in Österreich erkennbar.
Über den Autor
BIRGIT JOHLER ist Kulturwissenschaftlerin und Kuratorin. Sie forscht und publiziert u. a. zur Wissens- und Wissenschaftsgeschichte der Volkskunde sowie zu materieller Kultur und Museumssammlungen. Sie lehrt regelmäßig an Universitäten in Österreich und Deutschland und ist Honorarprofessorin für Europäische Ethnologie an der Universität Wien.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Volkskunde
Genre: Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Produktart: Nachschlagewerke
Rubrik: Völkerkunde
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 272 S.
ISBN-13: 9783990981375
ISBN-10: 3990981374
Sprache: Deutsch
Einband: Klappenbroschur
Autor: Johler, Birgit
Hersteller: Loecker Erhard Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Erhard Löcker GmbH, Annagasse 3a, A-1010 Wien, lverlag@loecker.at
Maße: 154 x 234 x 18 mm
Von/Mit: Birgit Johler
Erscheinungsdatum: 02.05.2026
Gewicht: 0,428 kg
Artikel-ID: 135126515

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