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Beschreibung
Dieses Buch zeigt, wie Dokumente handeln, wie Informationen literarisch zu Tatbeständen gemacht werden - kurzum: wie ein Gegenstand herausgebildet wird und sich, einer Romanfigur nicht unähnlich, fortan bewähren muss. Brisant nur, dass es sich hierbei um reale Menschen handelt - um 'zu erziehende' Minderjährige zur Zeit der Weimarer Republik und des 'Dritten Reichs'. Erzählt und gehandhabt wurden sie an dem Ort, der die Dokumente über sie vermeintlich nur versammelte: der Zöglingsakte. Dort setzt die Rekonstruktion der narrativen Strukturen an, in welchen die Aktenproduktion der Fürsorgeerziehung ihre jeweiligen 'Akten-Zöglinge' hervorbrachte.
Dieses Buch zeigt, wie Dokumente handeln, wie Informationen literarisch zu Tatbeständen gemacht werden - kurzum: wie ein Gegenstand herausgebildet wird und sich, einer Romanfigur nicht unähnlich, fortan bewähren muss. Brisant nur, dass es sich hierbei um reale Menschen handelt - um 'zu erziehende' Minderjährige zur Zeit der Weimarer Republik und des 'Dritten Reichs'. Erzählt und gehandhabt wurden sie an dem Ort, der die Dokumente über sie vermeintlich nur versammelte: der Zöglingsakte. Dort setzt die Rekonstruktion der narrativen Strukturen an, in welchen die Aktenproduktion der Fürsorgeerziehung ihre jeweiligen 'Akten-Zöglinge' hervorbrachte.
Über den Autor
Matthias Zaft (Dr. phil.) unterrichtet Medizingeschichte und -ethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und forscht zu wissenschaftshistorischen und -theoretischen Themen sowie zu ethischen Fragen der Technikfolgeabschätzung in der Medizin und den Biowissenschaften.
Zusammenfassung
Ursprungsland: DE
Zolltarifnummer: 49019900

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