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Beschreibung
In Mikulov lebte nach Prag die zweitgrößte jüdische Gemeinde in den böhmischen Ländern. Nikolsburg, wie Mikulov in der Mitte des 20. Jahrhunderts hieß, war geistiges wie kulturelles jüdisches Zentrum. Die Gemeinde entstand 1421 nach der Vertreibung der Juden aus dem Herzogtum Österreich.
Über den jüdischen Friedhof von Mikulov ist vieles bekannt, unerforscht blieb bisher, wann er gegründet wurde. Das Areal erstreckt sich über fast 20.000 m², etwa 4000 Grabstätten sind erhalten, darunter sehr wertvolle Steine im Renaissance- und klassizistischen Stil. Die älteste lesbare Grabplatte stammt aus dem Jahr 1605. Ornamentik und künstlerische Gestaltung wurden Vorbild für jüdische Gemeinden in ganz Mähren. Auf dem so genannten Rabbinerhügel befinden sich die Ruhestätten bekannter mährischer Landesrabbiner, die seit Jahrhunderten Ziel von Pilgern aus aller Welt sind.
Die schönsten Grabmäler stammen aus dem 17. Jahrhundert. Die rechteckig- oder quadratförmigen Stelen mit zwei die Inschrift umsäumenden Pilastern sind jeweils mit einem Segment oder Dreieck gekrönt. Sie sind meist mit wunderschön ausgeführten Plastiken dekoriert. Die Grabmäler aus dem 18. Jahrhundert tragen oft Elemente der mährischen Folklorekunst.
Clemens Schülgen fängt in seinen Fotografien mehr ein, als kunstgeschichtliche Besonderheiten. Der geborene Kölner ist ausgebildeter Mathematiker und hat sich auf großformatige SW-Silberhalogenid-Photographie spezialisiert.
In Mikulov lebte nach Prag die zweitgrößte jüdische Gemeinde in den böhmischen Ländern. Nikolsburg, wie Mikulov in der Mitte des 20. Jahrhunderts hieß, war geistiges wie kulturelles jüdisches Zentrum. Die Gemeinde entstand 1421 nach der Vertreibung der Juden aus dem Herzogtum Österreich.
Über den jüdischen Friedhof von Mikulov ist vieles bekannt, unerforscht blieb bisher, wann er gegründet wurde. Das Areal erstreckt sich über fast 20.000 m², etwa 4000 Grabstätten sind erhalten, darunter sehr wertvolle Steine im Renaissance- und klassizistischen Stil. Die älteste lesbare Grabplatte stammt aus dem Jahr 1605. Ornamentik und künstlerische Gestaltung wurden Vorbild für jüdische Gemeinden in ganz Mähren. Auf dem so genannten Rabbinerhügel befinden sich die Ruhestätten bekannter mährischer Landesrabbiner, die seit Jahrhunderten Ziel von Pilgern aus aller Welt sind.
Die schönsten Grabmäler stammen aus dem 17. Jahrhundert. Die rechteckig- oder quadratförmigen Stelen mit zwei die Inschrift umsäumenden Pilastern sind jeweils mit einem Segment oder Dreieck gekrönt. Sie sind meist mit wunderschön ausgeführten Plastiken dekoriert. Die Grabmäler aus dem 18. Jahrhundert tragen oft Elemente der mährischen Folklorekunst.
Clemens Schülgen fängt in seinen Fotografien mehr ein, als kunstgeschichtliche Besonderheiten. Der geborene Kölner ist ausgebildeter Mathematiker und hat sich auf großformatige SW-Silberhalogenid-Photographie spezialisiert.
Details
Erscheinungsjahr: 2015
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Kunst & Musik
Thema: Fotografie
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 48 S.
40 Fotos
ISBN-13: 9783854764687
ISBN-10: 3854764685
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Schülgen, Clemens
Hersteller: Mandelbaum Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Mandelbaum Verlag eG, Wipplingerstr. 23, A-1010 Wien, office@mandelbaum.at
Maße: 302 x 243 x 10 mm
Von/Mit: Clemens Schülgen
Erscheinungsdatum: 22.04.2015
Gewicht: 0,273 kg
Artikel-ID: 104982657