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Beschreibung
Der Stoiker beschließt Dreisers Trilogie der Begierde und begleitet Frank Cowperwood, den rücksichtslos begabten Finanzmagnaten, in seine späten Londoner Unternehmungen. Zwischen Verkehrsmonopolen, gesellschaftlicher Maskerade und erotischer Rastlosigkeit entfaltet der Roman eine nüchterne Anatomie kapitalistischer Macht. Dreisers Stil bleibt naturalistisch, dokumentarisch genau und zugleich von philosophischer Schwere: Der Titel verweist weniger auf Gelassenheit als auf die kühle Selbstbeherrschung eines Menschen, der Erfolg mit Sinn verwechselt. Theodore Dreiser (1871-1945) stammte aus einfachen Verhältnissen im amerikanischen Mittelwesten und kannte die sozialen Härten industrieller Moderne aus journalistischer Nähe. Seine Romane, von Sister Carrie bis Eine amerikanische Tragödie, untersuchen Begierde, Milieu und ökonomischen Zwang ohne moralische Beschönigung. Cowperwood ist an den Unternehmer Charles Tyson Yerkes angelehnt; Dreisers langjährige Faszination für Finanzimperien, Sexualpolitik und die Grenzen individueller Willenskraft mündet hier in ein postum veröffentlichtes Alterswerk. Empfohlen sei Der Stoiker Lesern, die große Gesellschaftsromane nicht wegen schneller Handlung, sondern wegen ihrer analytischen Durchdringung schätzen. Das Buch bietet einen ernüchternden Blick auf Macht, Altern und Selbsttäuschung und ergänzt die ersten beiden Bände um eine melancholische Bilanz. Wer Dreisers weitgespannte Prosa annimmt, findet ein bedeutendes Dokument amerikanischen Naturalismus und moderner Kapitalismuskritik.
Der Stoiker beschließt Dreisers Trilogie der Begierde und begleitet Frank Cowperwood, den rücksichtslos begabten Finanzmagnaten, in seine späten Londoner Unternehmungen. Zwischen Verkehrsmonopolen, gesellschaftlicher Maskerade und erotischer Rastlosigkeit entfaltet der Roman eine nüchterne Anatomie kapitalistischer Macht. Dreisers Stil bleibt naturalistisch, dokumentarisch genau und zugleich von philosophischer Schwere: Der Titel verweist weniger auf Gelassenheit als auf die kühle Selbstbeherrschung eines Menschen, der Erfolg mit Sinn verwechselt. Theodore Dreiser (1871-1945) stammte aus einfachen Verhältnissen im amerikanischen Mittelwesten und kannte die sozialen Härten industrieller Moderne aus journalistischer Nähe. Seine Romane, von Sister Carrie bis Eine amerikanische Tragödie, untersuchen Begierde, Milieu und ökonomischen Zwang ohne moralische Beschönigung. Cowperwood ist an den Unternehmer Charles Tyson Yerkes angelehnt; Dreisers langjährige Faszination für Finanzimperien, Sexualpolitik und die Grenzen individueller Willenskraft mündet hier in ein postum veröffentlichtes Alterswerk. Empfohlen sei Der Stoiker Lesern, die große Gesellschaftsromane nicht wegen schneller Handlung, sondern wegen ihrer analytischen Durchdringung schätzen. Das Buch bietet einen ernüchternden Blick auf Macht, Altern und Selbsttäuschung und ergänzt die ersten beiden Bände um eine melancholische Bilanz. Wer Dreisers weitgespannte Prosa annimmt, findet ein bedeutendes Dokument amerikanischen Naturalismus und moderner Kapitalismuskritik.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Importe, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 236 S.
ISBN-13: 9788028399764
ISBN-10: 8028399762
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Dreiser, Theodore
Übersetzung: Lindenau, Dietmar
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 13 mm
Von/Mit: Theodore Dreiser
Erscheinungsdatum: 12.08.2025
Gewicht: 0,349 kg
Artikel-ID: 133812000