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Beschreibung
Julius Wolffs historischer Roman "Der Sülfmeister" führt in die Welt des mittelalterlich-frühneuzeitlichen Lüneburg, dessen Reichtum auf Salzgewinnung, Ratsmacht und kaufmännischer Selbstbehauptung beruhte. Im Zentrum steht die gesellschaftliche Figur des Sülfmeisters, eines Angehörigen jener Salzpatrizier, an denen sich ökonomische Interessen, städtische Ehre, Liebes- und Loyalitätskonflikte verdichten. Wolff verbindet genaue Milieuschilderung mit erzählerischer Beweglichkeit; sein Stil ist anschaulich, gelegentlich volkstümlich pointiert und zugleich vom historistischen Bedürfnis getragen, Vergangenheit als sittlich-politischen Erfahrungsraum lesbar zu machen. Julius Wolff, 1834 in Quedlinburg geboren und 1910 gestorben, gehörte zu den populären deutschen Autoren des 19. Jahrhunderts, die historische Stoffe mit regionaler Überlieferung, Sage und bürgerlichem Bildungsanspruch verbanden. Seine Herkunft aus dem mitteldeutschen Kulturraum, sein Interesse an alten Städten, Zünften, Chroniken und überlieferten Rechtsformen prägten seine Themenwahl. "Der Sülfmeister" lässt erkennen, wie stark Wolff von der Frage angezogen war, wie Gemeinwesen durch Arbeit, Besitz, Standesbewusstsein und persönliche Integrität geformt werden. Empfohlen sei dieser Roman Lesern, die historische Unterhaltung nicht als bloße Kulisse, sondern als Zugang zu sozialen Ordnungen und mentalen Welten verstehen. Wer sich für Stadtgeschichte, Hanseraum, Patriziat und die literarische Historienkultur des 19. Jahrhunderts interessiert, findet hier ein zugleich farbiges und aufschlussreiches Werk.
Julius Wolffs historischer Roman "Der Sülfmeister" führt in die Welt des mittelalterlich-frühneuzeitlichen Lüneburg, dessen Reichtum auf Salzgewinnung, Ratsmacht und kaufmännischer Selbstbehauptung beruhte. Im Zentrum steht die gesellschaftliche Figur des Sülfmeisters, eines Angehörigen jener Salzpatrizier, an denen sich ökonomische Interessen, städtische Ehre, Liebes- und Loyalitätskonflikte verdichten. Wolff verbindet genaue Milieuschilderung mit erzählerischer Beweglichkeit; sein Stil ist anschaulich, gelegentlich volkstümlich pointiert und zugleich vom historistischen Bedürfnis getragen, Vergangenheit als sittlich-politischen Erfahrungsraum lesbar zu machen. Julius Wolff, 1834 in Quedlinburg geboren und 1910 gestorben, gehörte zu den populären deutschen Autoren des 19. Jahrhunderts, die historische Stoffe mit regionaler Überlieferung, Sage und bürgerlichem Bildungsanspruch verbanden. Seine Herkunft aus dem mitteldeutschen Kulturraum, sein Interesse an alten Städten, Zünften, Chroniken und überlieferten Rechtsformen prägten seine Themenwahl. "Der Sülfmeister" lässt erkennen, wie stark Wolff von der Frage angezogen war, wie Gemeinwesen durch Arbeit, Besitz, Standesbewusstsein und persönliche Integrität geformt werden. Empfohlen sei dieser Roman Lesern, die historische Unterhaltung nicht als bloße Kulisse, sondern als Zugang zu sozialen Ordnungen und mentalen Welten verstehen. Wer sich für Stadtgeschichte, Hanseraum, Patriziat und die literarische Historienkultur des 19. Jahrhunderts interessiert, findet hier ein zugleich farbiges und aufschlussreiches Werk.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 280 S.
ISBN-13: 9788027358229
ISBN-10: 8027358221
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Wolff, Julius
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 15 mm
Von/Mit: Julius Wolff
Erscheinungsdatum: 16.12.2022
Gewicht: 0,39 kg
Artikel-ID: 127794419

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