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Beschreibung
»The Delisting Offer Solution Pursuant to Section 39 (2) and (3) BörsG. Issues of Interpretation and Potential for Reform of an Interest-Based Compensation System«: Recent factual and legislative developments have added yet another chapter to the contentious saga of delisting regulation. Against this backdrop, this thesis examines the existing gaps in investor legal protection in relation to delisting offers and proposes a reform to the valuation of listed shares capable of universal application. The proposal strengthens the legal protection of investors going forward and ensures a balance of interests between the parties involved. / Entscheidet ein Emittent sich, ein Delisting zu initiieren, kollidieren die Interessen der verschiedenen Beteiligten. Eine der Lehren aus der Corona-Pandemie ist, dass die gesetzgeberische Antwort auf diesen Interessenkonflikt - die Angebotslösung in
39 Abs. 2 und 3 BörsG - nicht ausnahmslos geeignet ist, einen interessenwahrenden Kompromiss zu gewährleisten. Der Autor untersucht in einem ersten Schritt die Auslegungs- und Analogiefähigkeit der Preisberechnungsvorschriften des
39 Abs. 3 Satz 3 und 4 BörsG, bevor er anschließend die Möglichkeit sekundärer Rechtsschutzinstrumente beleuchtet. Auf der Grundlage aufgezeigter Rechtsschutzlücken entwickelt die Arbeit in einem zweiten Schritt einen Reformvorschlag für ein interessenwahrendes Gegenleistungssystem. Ein Schwerpunkt liegt darauf, unter Berücksichtigung der höchstrichterlichen Rechtsprechung ein Kompensationssystem zu entwickeln, das bewertungsanlassübergreifend eine für alle Beteiligten und in jedem Einzelfall angemessene Gegenleistung garantiert. / Dissertationsschrift
39 Abs. 2 und 3 BörsG - nicht ausnahmslos geeignet ist, einen interessenwahrenden Kompromiss zu gewährleisten. Der Autor untersucht in einem ersten Schritt die Auslegungs- und Analogiefähigkeit der Preisberechnungsvorschriften des
39 Abs. 3 Satz 3 und 4 BörsG, bevor er anschließend die Möglichkeit sekundärer Rechtsschutzinstrumente beleuchtet. Auf der Grundlage aufgezeigter Rechtsschutzlücken entwickelt die Arbeit in einem zweiten Schritt einen Reformvorschlag für ein interessenwahrendes Gegenleistungssystem. Ein Schwerpunkt liegt darauf, unter Berücksichtigung der höchstrichterlichen Rechtsprechung ein Kompensationssystem zu entwickeln, das bewertungsanlassübergreifend eine für alle Beteiligten und in jedem Einzelfall angemessene Gegenleistung garantiert. / Dissertationsschrift
»The Delisting Offer Solution Pursuant to Section 39 (2) and (3) BörsG. Issues of Interpretation and Potential for Reform of an Interest-Based Compensation System«: Recent factual and legislative developments have added yet another chapter to the contentious saga of delisting regulation. Against this backdrop, this thesis examines the existing gaps in investor legal protection in relation to delisting offers and proposes a reform to the valuation of listed shares capable of universal application. The proposal strengthens the legal protection of investors going forward and ensures a balance of interests between the parties involved. / Entscheidet ein Emittent sich, ein Delisting zu initiieren, kollidieren die Interessen der verschiedenen Beteiligten. Eine der Lehren aus der Corona-Pandemie ist, dass die gesetzgeberische Antwort auf diesen Interessenkonflikt - die Angebotslösung in
39 Abs. 2 und 3 BörsG - nicht ausnahmslos geeignet ist, einen interessenwahrenden Kompromiss zu gewährleisten. Der Autor untersucht in einem ersten Schritt die Auslegungs- und Analogiefähigkeit der Preisberechnungsvorschriften des
39 Abs. 3 Satz 3 und 4 BörsG, bevor er anschließend die Möglichkeit sekundärer Rechtsschutzinstrumente beleuchtet. Auf der Grundlage aufgezeigter Rechtsschutzlücken entwickelt die Arbeit in einem zweiten Schritt einen Reformvorschlag für ein interessenwahrendes Gegenleistungssystem. Ein Schwerpunkt liegt darauf, unter Berücksichtigung der höchstrichterlichen Rechtsprechung ein Kompensationssystem zu entwickeln, das bewertungsanlassübergreifend eine für alle Beteiligten und in jedem Einzelfall angemessene Gegenleistung garantiert. / Dissertationsschrift
39 Abs. 2 und 3 BörsG - nicht ausnahmslos geeignet ist, einen interessenwahrenden Kompromiss zu gewährleisten. Der Autor untersucht in einem ersten Schritt die Auslegungs- und Analogiefähigkeit der Preisberechnungsvorschriften des
39 Abs. 3 Satz 3 und 4 BörsG, bevor er anschließend die Möglichkeit sekundärer Rechtsschutzinstrumente beleuchtet. Auf der Grundlage aufgezeigter Rechtsschutzlücken entwickelt die Arbeit in einem zweiten Schritt einen Reformvorschlag für ein interessenwahrendes Gegenleistungssystem. Ein Schwerpunkt liegt darauf, unter Berücksichtigung der höchstrichterlichen Rechtsprechung ein Kompensationssystem zu entwickeln, das bewertungsanlassübergreifend eine für alle Beteiligten und in jedem Einzelfall angemessene Gegenleistung garantiert. / Dissertationsschrift
Zusammenfassung
Bo Frederik Reimer studied law at the Christian-Albrechts-Universität zu Kiel from 2016 to 2021. From 2018 to 2021, he worked as a student assistant under the supervision of Prof. Dr. Timo Fest and, following the successfull completion of his First State Examination, returned as a research assistant in 2021 until 2024. From 2024 to 2025, he worked as a research assistant at Freshfields in Hamburg. Since completing his doctorate in February 2025 at the Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, he has works as a legal clerk at the Hanseatic Higher Regional Court and latterly as a research assistant at Noerr's Hamburg office.
Inhaltsverzeichnis
A. EinführungEntwicklung der Regulierung des freiwilligen Delistings - Überblick über die Angebotslösung des
39 Abs. 2 und 3 BörsG - Dimensionen der Problemstellung - AufgabenstellungB. Die Angebotslösung de lege lataBerechnung des Delistingangebots - Verbleibender Rechtsschutz außerhalb von
39 BörsG - Ausnahmen von dem AngebotserfordernisC. Die Angebotslösung de lege ferendaZwingende Vorgaben höherrangigen Rechts - Erfordernis von gesetzlichen Schutzinstrumenten - Instrumente des Anlegerschutzes - Ausgestaltung des Angebotserfordernisses - Vorschlag einer »Großen Lösung« für Bewertungssysteme - RechtsschutzReformvorschlag für einen neuen Gesetzentwurf
39 Abs. 2 und 3 BörsG - Dimensionen der Problemstellung - AufgabenstellungB. Die Angebotslösung de lege lataBerechnung des Delistingangebots - Verbleibender Rechtsschutz außerhalb von
39 BörsG - Ausnahmen von dem AngebotserfordernisC. Die Angebotslösung de lege ferendaZwingende Vorgaben höherrangigen Rechts - Erfordernis von gesetzlichen Schutzinstrumenten - Instrumente des Anlegerschutzes - Ausgestaltung des Angebotserfordernisses - Vorschlag einer »Großen Lösung« für Bewertungssysteme - RechtsschutzReformvorschlag für einen neuen Gesetzentwurf
Details
| Erscheinungsjahr: | 2025 |
|---|---|
| Fachbereich: | Handels- und Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht |
| Genre: | Recht |
| Produktart: | Nachschlagewerke |
| Rubrik: | Recht & Wirtschaft |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 390 S. |
| ISBN-13: | 9783428195169 |
| ISBN-10: | 3428195167 |
| Sprache: | Deutsch |
| Herstellernummer: | 19516 |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Reimer, Bo Frederik |
| Hersteller: | Duncker & Humblot |
| Verantwortliche Person für die EU: | Duncker & Humblot GmbH, Carl-Heinrich-Becker-Weg 9, D-12165 Berlin, info@duncker-humblot.de |
| Maße: | 233 x 157 x 21 mm |
| Von/Mit: | Bo Frederik Reimer |
| Erscheinungsdatum: | 30.04.2025 |
| Gewicht: | 0,593 kg |