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Beschreibung
In Die Entmenschlichung der Kunst untersucht José Ortega y Gasset mit präziser essayistischer Schärfe den Bruch der modernen Kunst mit dem Realismus des 19. Jahrhunderts. Der Text deutet Avantgarde, Kubismus, Futurismus und neue Lyrik nicht als bloße Provokation, sondern als bewusste Abkehr vom Menschlich-Alltäglichen: Kunst soll nicht rühren, sondern formen, verfremden, intellektuell distanzieren. In klarer, aphoristisch verdichteter Prosa verortet Ortega diese Entwicklung im europäischen Modernismus und beschreibt die neue Kunst als aristokratische Kunst der Wahrnehmung. José Ortega y Gasset, 1883 in Madrid geboren, war Philosoph, Kulturkritiker und einer der einflussreichsten spanischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Seine Perspektivismus-Lehre, sein Interesse an geschichtlichen Lebensformen und seine Diagnose der modernen Massengesellschaft prägen auch dieses Buch. Als Beobachter der europäischen Krise nach dem Ersten Weltkrieg erkannte er in der Kunst einen Seismographen sozialer und geistiger Veränderungen, weshalb seine Analyse ästhetische Theorie mit Kulturphilosophie verbindet. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die moderne Kunst nicht nur betrachten, sondern verstehen wollen. Ortega bietet keine bequeme Einführung, sondern eine anspruchsvolle, glänzend formulierte Deutung ihrer Zumutungen. Gerade deshalb bleibt Die Entmenschlichung der Kunst ein Schlüsseltext für Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und philosophische Moderne.
In Die Entmenschlichung der Kunst untersucht José Ortega y Gasset mit präziser essayistischer Schärfe den Bruch der modernen Kunst mit dem Realismus des 19. Jahrhunderts. Der Text deutet Avantgarde, Kubismus, Futurismus und neue Lyrik nicht als bloße Provokation, sondern als bewusste Abkehr vom Menschlich-Alltäglichen: Kunst soll nicht rühren, sondern formen, verfremden, intellektuell distanzieren. In klarer, aphoristisch verdichteter Prosa verortet Ortega diese Entwicklung im europäischen Modernismus und beschreibt die neue Kunst als aristokratische Kunst der Wahrnehmung. José Ortega y Gasset, 1883 in Madrid geboren, war Philosoph, Kulturkritiker und einer der einflussreichsten spanischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Seine Perspektivismus-Lehre, sein Interesse an geschichtlichen Lebensformen und seine Diagnose der modernen Massengesellschaft prägen auch dieses Buch. Als Beobachter der europäischen Krise nach dem Ersten Weltkrieg erkannte er in der Kunst einen Seismographen sozialer und geistiger Veränderungen, weshalb seine Analyse ästhetische Theorie mit Kulturphilosophie verbindet. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die moderne Kunst nicht nur betrachten, sondern verstehen wollen. Ortega bietet keine bequeme Einführung, sondern eine anspruchsvolle, glänzend formulierte Deutung ihrer Zumutungen. Gerade deshalb bleibt Die Entmenschlichung der Kunst ein Schlüsseltext für Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und philosophische Moderne.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Importe, Kunst
Rubrik: Kunst & Musik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 40 S.
ISBN-13: 9788028511890
ISBN-10: 8028511899
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Ortega Y Gasset, José
Übersetzung: Copycat
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 3 mm
Von/Mit: José Ortega Y Gasset
Erscheinungsdatum: 01.01.2026
Gewicht: 0,075 kg
Artikel-ID: 134422889

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