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Beschreibung
Die Bekämpfung der Corona-Pandemie hinterlässt ein neues Paradigma für das Verhältnis von Staat und Gesellschaft. Der überwunden geglaubte Verordnungsstaat ist zurück - und das nahezu ohne kritische Evaluierung durch Medien oder Überprüfung durch Gerichte. Sogar ein Import-Begriff für das neue Modell wurde erfunden: »Lockdown«. Die Politik hat bisher diese, für die kontextualen Folgen der Pandemiebekämpfung notwendigen sozialwissenschaftlichen Expertisen vielfach ausgeschaltet. Medien haben sich nur randständig damit befasst, auf den öffentlichen Diskurs hatte das, mit Ausnahme vielleicht der Bildungspolitik, keine echte Bedeutung. Auf diese Weise ist eine Einseitigkeit der Beobachtung und Debatte entstanden, die langfristig problematisch ist. Wirtschaftliche, sozialisatorische und kulturelle Effekte der Pandemiepolitik werden so durch Diskurse verdrängt, die von dominanter Infektionslogik und gelegentlichen Kompromissen mit politischen Realitäten geprägt sind. Diesem folgenreichen Mangel wird hier mit Beiträgen aus den Sozialwissenschaften begegnet.
Die Bekämpfung der Corona-Pandemie hinterlässt ein neues Paradigma für das Verhältnis von Staat und Gesellschaft. Der überwunden geglaubte Verordnungsstaat ist zurück - und das nahezu ohne kritische Evaluierung durch Medien oder Überprüfung durch Gerichte. Sogar ein Import-Begriff für das neue Modell wurde erfunden: »Lockdown«. Die Politik hat bisher diese, für die kontextualen Folgen der Pandemiebekämpfung notwendigen sozialwissenschaftlichen Expertisen vielfach ausgeschaltet. Medien haben sich nur randständig damit befasst, auf den öffentlichen Diskurs hatte das, mit Ausnahme vielleicht der Bildungspolitik, keine echte Bedeutung. Auf diese Weise ist eine Einseitigkeit der Beobachtung und Debatte entstanden, die langfristig problematisch ist. Wirtschaftliche, sozialisatorische und kulturelle Effekte der Pandemiepolitik werden so durch Diskurse verdrängt, die von dominanter Infektionslogik und gelegentlichen Kompromissen mit politischen Realitäten geprägt sind. Diesem folgenreichen Mangel wird hier mit Beiträgen aus den Sozialwissenschaften begegnet.
Zusammenfassung
Werner Bruns, geb 1954 in Hameln, ist er Instituts- und Studiengangsleiter an der RFH Köln sowie Lehrbeauftragter der Universität zu Köln.
Details
Erscheinungsjahr: 2021
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Politikwissenschaft & Soziologie
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 224 S.
ISBN-13: 9783779966821
ISBN-10: 3779966824
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 446682
Einband: Kartoniert / Broschiert
Redaktion: Bruns, Werner
Ronge, Volker
Herausgeber: Werner Bruns/Volker Ronge
Hersteller: Beltz Juventa
Verantwortliche Person für die EU: Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG, Werderstr. 10, D-69469 Weinheim, service@beltz.de
Maße: 13 x 151 x 231 mm
Von/Mit: Werner Bruns (u. a.)
Erscheinungsdatum: 24.11.2021
Gewicht: 0,373 kg
Artikel-ID: 120695339