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Beschreibung
Die kleine Prinzessin, 1905 aus der früheren Erzählung Sara Crewe hervorgegangen, schildert den Weg der jungen Sara Crewe von behütetem Reichtum in London zu Armut und Demütigung im Mädchenpensionat der Miss Minchin. Burnett verbindet melodramatische Spannung mit moralischer Parabel, sozialem Realismus und märchenhafter Imagination: Saras höfliche Selbstbeherrschung und erzählerische Phantasie verwandeln den Dachboden in einen Prüfungsraum innerer Würde. Im Kontext viktorianisch-edwardianischer Kinderliteratur erneuert der Roman das Aschenputtel-Motiv ohne bloße Sentimentalität. Burnett, 1849 in Manchester geboren und nach dem Tod des Vaters mit ihrer Familie in die Vereinigten Staaten ausgewandert, kannte ökonomische Unsicherheit, Klassenschranken und die Kraft des Erzählens aus eigener Erfahrung. Ihre Karriere als transatlantische Erfolgsautorin, geprägt von Theateradaptionen, Zeitschriftenpublikationen und persönlichen Verlusten, schärfte ihren Blick für verletzliche Kinder, weibliche Resilienz und die Ambivalenz bürgerlicher Wohltätigkeit. Daraus entsteht Saras Ethik der Großzügigkeit. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die Kinderliteratur als ernsthafte Kunstform begreifen möchten. Die kleine Prinzessin bietet nicht nur Trost, sondern eine genaue Studie darüber, wie Sprache, Anstand und Vorstellungskraft soziale Gewalt überstehen helfen. Wer Dickens, Alcott oder klassische Bildungsromane schätzt, findet hier eine knappe, leuchtende und weiterhin diskussionswürdige Lektüre.
Die kleine Prinzessin, 1905 aus der früheren Erzählung Sara Crewe hervorgegangen, schildert den Weg der jungen Sara Crewe von behütetem Reichtum in London zu Armut und Demütigung im Mädchenpensionat der Miss Minchin. Burnett verbindet melodramatische Spannung mit moralischer Parabel, sozialem Realismus und märchenhafter Imagination: Saras höfliche Selbstbeherrschung und erzählerische Phantasie verwandeln den Dachboden in einen Prüfungsraum innerer Würde. Im Kontext viktorianisch-edwardianischer Kinderliteratur erneuert der Roman das Aschenputtel-Motiv ohne bloße Sentimentalität. Burnett, 1849 in Manchester geboren und nach dem Tod des Vaters mit ihrer Familie in die Vereinigten Staaten ausgewandert, kannte ökonomische Unsicherheit, Klassenschranken und die Kraft des Erzählens aus eigener Erfahrung. Ihre Karriere als transatlantische Erfolgsautorin, geprägt von Theateradaptionen, Zeitschriftenpublikationen und persönlichen Verlusten, schärfte ihren Blick für verletzliche Kinder, weibliche Resilienz und die Ambivalenz bürgerlicher Wohltätigkeit. Daraus entsteht Saras Ethik der Großzügigkeit. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die Kinderliteratur als ernsthafte Kunstform begreifen möchten. Die kleine Prinzessin bietet nicht nur Trost, sondern eine genaue Studie darüber, wie Sprache, Anstand und Vorstellungskraft soziale Gewalt überstehen helfen. Wer Dickens, Alcott oder klassische Bildungsromane schätzt, findet hier eine knappe, leuchtende und weiterhin diskussionswürdige Lektüre.
Details
Empfohlen (bis): 3
Empfohlen (von): 2
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Gedichte & Poesie, Importe
Rubrik: Kinder & Jugend
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 124 S.
ISBN-13: 9788028393328
ISBN-10: 8028393322
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Burnett, Francis Hodgson
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 8 mm
Von/Mit: Francis Hodgson Burnett
Erscheinungsdatum: 24.06.2025
Gewicht: 0,192 kg
Artikel-ID: 133595582

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