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Beschreibung
Durch Migrationsprozesse, aber auch im Rahmen zunehmender funktionaler Ausdifferenzierung und der Pluralisierung von Lebensstilen haben sich gerade die Großstädte zu multikulturellen Formationen - nicht nur in ethischer Hinsicht - entwickelt. Auch ist der öffentliche Diskurs in Politik und Wissenschaft häufig von einem Lamento über den Zerfall der Städte, der Rede von dem "Scheitern der multikulturellen Gesellschaft" sowie der Hervorhebung ethnisch-kultureller Differenzen als einem zentralen gesellschaftlichen Problem geprägt.
Diesem Ansatz setzen die Autoren einen erweiterten Multikulturalismusbegriff entgegen, der sich auf die städtische Vielfalt im weitesten Sinne bezieht. Zugleich wird hier vertreten, dass es trotz Konflikten und Risiken, trotz Ausgrenzung und Rassismus sehr wohl ein funktionierendes lebenspraktisches Miteinander, eine Selbstverständlichkeit im städtischen Alltagsleben, gibt, dass gerade die urbane Bevölkerung Kompetenzen entwickelt hat, trotz spezifischer "privater" Differenzen "öffentlich" miteinander umgehen zu können.
Diesem Ansatz setzen die Autoren einen erweiterten Multikulturalismusbegriff entgegen, der sich auf die städtische Vielfalt im weitesten Sinne bezieht. Zugleich wird hier vertreten, dass es trotz Konflikten und Risiken, trotz Ausgrenzung und Rassismus sehr wohl ein funktionierendes lebenspraktisches Miteinander, eine Selbstverständlichkeit im städtischen Alltagsleben, gibt, dass gerade die urbane Bevölkerung Kompetenzen entwickelt hat, trotz spezifischer "privater" Differenzen "öffentlich" miteinander umgehen zu können.
Durch Migrationsprozesse, aber auch im Rahmen zunehmender funktionaler Ausdifferenzierung und der Pluralisierung von Lebensstilen haben sich gerade die Großstädte zu multikulturellen Formationen - nicht nur in ethischer Hinsicht - entwickelt. Auch ist der öffentliche Diskurs in Politik und Wissenschaft häufig von einem Lamento über den Zerfall der Städte, der Rede von dem "Scheitern der multikulturellen Gesellschaft" sowie der Hervorhebung ethnisch-kultureller Differenzen als einem zentralen gesellschaftlichen Problem geprägt.
Diesem Ansatz setzen die Autoren einen erweiterten Multikulturalismusbegriff entgegen, der sich auf die städtische Vielfalt im weitesten Sinne bezieht. Zugleich wird hier vertreten, dass es trotz Konflikten und Risiken, trotz Ausgrenzung und Rassismus sehr wohl ein funktionierendes lebenspraktisches Miteinander, eine Selbstverständlichkeit im städtischen Alltagsleben, gibt, dass gerade die urbane Bevölkerung Kompetenzen entwickelt hat, trotz spezifischer "privater" Differenzen "öffentlich" miteinander umgehen zu können.
Diesem Ansatz setzen die Autoren einen erweiterten Multikulturalismusbegriff entgegen, der sich auf die städtische Vielfalt im weitesten Sinne bezieht. Zugleich wird hier vertreten, dass es trotz Konflikten und Risiken, trotz Ausgrenzung und Rassismus sehr wohl ein funktionierendes lebenspraktisches Miteinander, eine Selbstverständlichkeit im städtischen Alltagsleben, gibt, dass gerade die urbane Bevölkerung Kompetenzen entwickelt hat, trotz spezifischer "privater" Differenzen "öffentlich" miteinander umgehen zu können.
Über den Autor
Prof. Dr. Wolf-D. Bukow hat bis 2011 an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln Kultur- und Erziehungssoziologie gelehrt und hat seitdem eine Forschungsprofessur für Mobilität und Diversität am FoKoS Forschungskolleg der Universitat Siegen (FoKoS) inne.
Dr. Bettina Lösch ist Privatdozentin und akademische Rätin am Lehrbereich Politikwissenschaft des Instituts für Vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln. Sie ist Mitglied der Forschungsstelle für interkulturelle Studien (Fist e.V.).
Dr. habil. Markus Ottersbach ist Professor für Soziologie an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Köln. Er ist Mitglied der Forschungsstelle für interkulturelle Studien (FiSt e.V.).
Sonja Preissing ist Diplom Pädagogin und promoviert zurzeit an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln. Sie ist Mitglied der Forschungsstellefür interkulturelle Studien (FiSt e.V.) und Lehrbeauftragte im Lehrbereich Soziologie am Institut für Vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften der Universität Köln.
Dr. Bettina Lösch ist Privatdozentin und akademische Rätin am Lehrbereich Politikwissenschaft des Instituts für Vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln. Sie ist Mitglied der Forschungsstelle für interkulturelle Studien (Fist e.V.).
Dr. habil. Markus Ottersbach ist Professor für Soziologie an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Köln. Er ist Mitglied der Forschungsstelle für interkulturelle Studien (FiSt e.V.).
Sonja Preissing ist Diplom Pädagogin und promoviert zurzeit an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln. Sie ist Mitglied der Forschungsstellefür interkulturelle Studien (FiSt e.V.) und Lehrbeauftragte im Lehrbereich Soziologie am Institut für Vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften der Universität Köln.
Zusammenfassung
Durch Migrationsprozesse, aber auch im Rahmen zunehmender funktionaler Ausdifferenzierung und der Pluralisierung von Lebensstilen haben sich gerade die Großstädte zu multikulturellen Formationen - nicht nur in ethischer Hinsicht - entwickelt. Auch ist der öffentliche Diskurs in Politik und Wissenschaft häufig von einem Lamento über den Zerfall der Städte, der Rede von dem "Scheitern der multikulturellen Gesellschaft" sowie der Hervorhebung ethnisch-kultureller Differenzen als einem zentralen gesellschaftlichen Problem geprägt.
Diesem Ansatz setzen die Autoren einen erweiterten Multikulturalismusbegriff entgegen, der sich auf die städtische Vielfalt im weitesten Sinne bezieht. Zugleich wird hier vertreten, dass es trotz Konflikten und Risiken, trotz Ausgrenzung und Rassismus sehr wohl ein funktionierendes lebenspraktisches Miteinander, eine Selbstverständlichkeit im städtischen Alltagsleben, gibt, dass gerade die urbane Bevölkerung Kompetenzen entwickelt hat, trotz spezifischer "privater" Differenzen "öffentlich" miteinander umgehen zu können.
Diesem Ansatz setzen die Autoren einen erweiterten Multikulturalismusbegriff entgegen, der sich auf die städtische Vielfalt im weitesten Sinne bezieht. Zugleich wird hier vertreten, dass es trotz Konflikten und Risiken, trotz Ausgrenzung und Rassismus sehr wohl ein funktionierendes lebenspraktisches Miteinander, eine Selbstverständlichkeit im städtischen Alltagsleben, gibt, dass gerade die urbane Bevölkerung Kompetenzen entwickelt hat, trotz spezifischer "privater" Differenzen "öffentlich" miteinander umgehen zu können.
Inhaltsverzeichnis
I: Auf einen Blick: Lebenspraktisches Miteinander innerhalb postmoderner Industriegesellschaften.- II: Theoretischer Zugang. Über die Konstruktion der postmodernen Gesellschaft in ihren drei Kontexten.- III: Methodischer Rahmen der Studie.- IV: Ein "Veedel" im Umbruch.- V: Querschnittsfragen. Heranwachsen und Arbeiten im Quartier.- VI: Mobilität in der Diskussion. Ethnisierungs- und Skandalisierungsprozesse.- VII: Folgerungen aus der Studie.- Literatur.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2001 |
|---|---|
| Fachbereich: | Angewandte Soziologie |
| Genre: | Recht, Sozialwissenschaften, Soziologie, Wirtschaft |
| Rubrik: | Wissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: |
476 S.
32 s/w Illustr. 476 S. 32 Abb. |
| ISBN-13: | 9783810026460 |
| ISBN-10: | 3810026468 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: |
Bukow, Wolf-Dietrich
Nikodem, Claudia Schulze, Erika Yildiz, Erol |
| Hersteller: | VS Verlag für Sozialwissenschaften |
| Verantwortliche Person für die EU: | Springer VS in Springer Science + Business Media, Abraham-Lincoln-Str. 46, D-65189 Wiesbaden, juergen.hartmann@springer.com |
| Maße: | 210 x 148 x 26 mm |
| Von/Mit: | Wolf-Dietrich Bukow (u. a.) |
| Erscheinungsdatum: | 31.01.2001 |
| Gewicht: | 0,615 kg |