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Beschreibung
Die seit 1919 in Baden regierende Koalition aus SPD, DDP und Zentrum setzte auch nach den Landtagswahlen vom Oktober 1921 ihre Zusammenarbeit fort. Geprägt war die neue Legislaturperiode bis November 1925 zunächst durch die rasant ansteigende Inflation, die 1923 in einer Hyperinflation gipfelte. Die von der badischen Regierung forcierte Konsolidierung der Staatsfinanzen wie auch der allgemeinen wirtschaftlichen Lage des Landes war mit drastischen Einschnitten verbunden. Gleichzeitig belastete die Besetzung weiterer badischer Gebiete durch Frankreich das Land schwer, da dadurch die wirtschaftlich so wichtige Rheintalbahn unterbrochen wurde. Die soziale Notlage führte letztlich auch in Baden zu politischen Unruhen, vor allem im Raum Lörrach. Entspannte sich ab 1924 die allgemeine politische und wirtschaftliche Situation des Landes deutlich, machten sich im Gegenzug erste Risse in der bis dato weitgehend harmonisch zusammenarbeitenden Regierungskoalition bemerkbar: sei es in der Frage der Auflösung des Arbeitsministeriums oder dem auch im Landtag offen zutage tretenden Dissens in der Frage der Ausbildung der Volksschullehrer.
Die seit 1919 in Baden regierende Koalition aus SPD, DDP und Zentrum setzte auch nach den Landtagswahlen vom Oktober 1921 ihre Zusammenarbeit fort. Geprägt war die neue Legislaturperiode bis November 1925 zunächst durch die rasant ansteigende Inflation, die 1923 in einer Hyperinflation gipfelte. Die von der badischen Regierung forcierte Konsolidierung der Staatsfinanzen wie auch der allgemeinen wirtschaftlichen Lage des Landes war mit drastischen Einschnitten verbunden. Gleichzeitig belastete die Besetzung weiterer badischer Gebiete durch Frankreich das Land schwer, da dadurch die wirtschaftlich so wichtige Rheintalbahn unterbrochen wurde. Die soziale Notlage führte letztlich auch in Baden zu politischen Unruhen, vor allem im Raum Lörrach. Entspannte sich ab 1924 die allgemeine politische und wirtschaftliche Situation des Landes deutlich, machten sich im Gegenzug erste Risse in der bis dato weitgehend harmonisch zusammenarbeitenden Regierungskoalition bemerkbar: sei es in der Frage der Auflösung des Arbeitsministeriums oder dem auch im Landtag offen zutage tretenden Dissens in der Frage der Ausbildung der Volksschullehrer.
Zusammenfassung
Dr. Martin Furtwängler, geb. 1963, studierte Geschichte und Germanistik in Freiburg i. Br. Nach mehrjähriger Tätigkeit als stellvertretender Leiter des Stadtarchivs Ludwigshafen a. Rh. ist er seit 2006 Referent für Neueste Geschichte bei der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Jahrhundert: 20. Jahrhundert
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Buch
Inhalt: CII
602 S.
22 Fotos
ISBN-13: 9783799595827
ISBN-10: 3799595821
Sprache: Deutsch
Einband: Leinen
Autor: Furtwängler, Martin
Hersteller: Thorbecke
Verantwortliche Person für die EU: Verlagsgruppe Patmos in der Schwabenverlag AG, Wolfgang Sailer, Senefelderstr. 12, D-73760 Ostfildern, produktsicherheit@schwabenverlag.de
Abbildungen: Mit 22 Abbildungen
Maße: 20 x 160 x 220 mm
Von/Mit: Martin Furtwängler
Erscheinungsdatum: 23.03.2022
Gewicht: 1,152 kg
Artikel-ID: 121311698

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