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Beschreibung
"Die Regeln des Anstands, der Höflichkeit und der guten Sitte" entfaltet sich als normatives Kompendium bürgerlicher Verhaltenskultur: Es ordnet Gesten, Redeweisen, Formen des Umgangs und soziale Pflichten zu einem lesbaren System praktischer Moral. Der Stil ist instruktiv, klar gegliedert und von jener didaktischen Nüchternheit geprägt, die Ratgeberliteratur zwischen Hausbuch, Erziehungslehre und sozialer Selbstbildung auszeichnet. Im literarischen Kontext steht das Werk in der Tradition europäischer Benimmbücher, die gesellschaftliche Harmonie nicht als bloße Äußerlichkeit, sondern als sichtbare Disziplin des Charakters begreifen. Ignaz Lehmann erscheint hier weniger als Erzähler denn als Kulturvermittler: ein Autor, der die Unsicherheiten sozialer Begegnung in verbindliche Regeln übersetzen will. Auch ohne ausschweifende Selbstinszenierung lässt das Buch auf ein Umfeld schließen, in dem Bildung, Respektabilität und Aufstieg eng miteinander verbunden waren. Sein Anliegen dürfte aus der Beobachtung entstanden sein, dass moderne Öffentlichkeit, Berufswelt und Familienleben gemeinsame Codes benötigen, um Würde, Rücksicht und gegenseitige Anerkennung zu sichern. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die historische Umgangsformen nicht als Kuriosität, sondern als Quelle sozialer Erkenntnis betrachten. Es bietet Einblick in die moralische Grammatik einer Ordnung, deren Spuren bis heute fortwirken. Wer Etikette, Kulturgeschichte oder die feinen Mechanismen gesellschaftlicher Zugehörigkeit studieren möchte, findet hier ein zugleich praktisches und aufschlussreiches Dokument.
"Die Regeln des Anstands, der Höflichkeit und der guten Sitte" entfaltet sich als normatives Kompendium bürgerlicher Verhaltenskultur: Es ordnet Gesten, Redeweisen, Formen des Umgangs und soziale Pflichten zu einem lesbaren System praktischer Moral. Der Stil ist instruktiv, klar gegliedert und von jener didaktischen Nüchternheit geprägt, die Ratgeberliteratur zwischen Hausbuch, Erziehungslehre und sozialer Selbstbildung auszeichnet. Im literarischen Kontext steht das Werk in der Tradition europäischer Benimmbücher, die gesellschaftliche Harmonie nicht als bloße Äußerlichkeit, sondern als sichtbare Disziplin des Charakters begreifen. Ignaz Lehmann erscheint hier weniger als Erzähler denn als Kulturvermittler: ein Autor, der die Unsicherheiten sozialer Begegnung in verbindliche Regeln übersetzen will. Auch ohne ausschweifende Selbstinszenierung lässt das Buch auf ein Umfeld schließen, in dem Bildung, Respektabilität und Aufstieg eng miteinander verbunden waren. Sein Anliegen dürfte aus der Beobachtung entstanden sein, dass moderne Öffentlichkeit, Berufswelt und Familienleben gemeinsame Codes benötigen, um Würde, Rücksicht und gegenseitige Anerkennung zu sichern. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die historische Umgangsformen nicht als Kuriosität, sondern als Quelle sozialer Erkenntnis betrachten. Es bietet Einblick in die moralische Grammatik einer Ordnung, deren Spuren bis heute fortwirken. Wer Etikette, Kulturgeschichte oder die feinen Mechanismen gesellschaftlicher Zugehörigkeit studieren möchte, findet hier ein zugleich praktisches und aufschlussreiches Dokument.
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Genre: Importe
Produktart: Nachschlagewerke
Rubrik: Sachliteratur
Medium: Taschenbuch
ISBN-13: 9788027369492
ISBN-10: 8027369495
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Lehmann, Ignaz
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: preigu GmbH & Co. KG, Lengericher Landstr. 19, D-49078 Osnabrück, mail@preigu.de
Maße: 229 x 152 x 3 mm
Von/Mit: Ignaz Lehmann
Erscheinungsdatum: 19.02.2023
Gewicht: 0,063 kg
Artikel-ID: 134417340

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