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Beschreibung
Ich führe euch herrlichen Zeiten entgegen, hatte ihr Kaiser im fernen Berlin vollmundig getönt und Friedrich Heuer hatte große Hoffnungen in das anbrechende, neue 20. Jahrhundert gesetzt. Der versprochene Aufschwung im deutschen Reich sollte auch sein abgelegenes Dorf der Habenichtse erreichen und das Auskommen seiner wachsenden Familie sichern. Drei Generationen später begibt sich Friedrich Heuers Urenkelin Paula auf Spurensuche, was aus den Hoffnungen und Versprechungen wurde. Sie beleuchtet den Weg ihrer westfälischen Familie durch dieses zwanzigste Jahrhundert der Aufbrüche, Verirrungen und Katastrophen, zeichnet nach, wie die Familie ins Räderwerk der Zeitereignisse gerät, verhaftet in der Enge eines katholischen Milieus und angelockt vom Aufbruch in die Fremde. Sie stößt dabei auf verschwundene Väter, verlassene Mütter, begegnet Niemandskindern, Ausgrenzungen, Schweigen sowie dem Diebstahl der Wahrheit und beschreibt eine verschwundene dörfliche Welt. Ich will nicht, bekennt die Familienchronistin, dass wir zu gedächtnislosen Kreaturen werden, die nichts mehr von den Ungerechtigkeiten vergangener Zeiten, dem Glück und Unglück, den Freuden und Leiden früherer Generationen mehr wissen.
Ich führe euch herrlichen Zeiten entgegen, hatte ihr Kaiser im fernen Berlin vollmundig getönt und Friedrich Heuer hatte große Hoffnungen in das anbrechende, neue 20. Jahrhundert gesetzt. Der versprochene Aufschwung im deutschen Reich sollte auch sein abgelegenes Dorf der Habenichtse erreichen und das Auskommen seiner wachsenden Familie sichern. Drei Generationen später begibt sich Friedrich Heuers Urenkelin Paula auf Spurensuche, was aus den Hoffnungen und Versprechungen wurde. Sie beleuchtet den Weg ihrer westfälischen Familie durch dieses zwanzigste Jahrhundert der Aufbrüche, Verirrungen und Katastrophen, zeichnet nach, wie die Familie ins Räderwerk der Zeitereignisse gerät, verhaftet in der Enge eines katholischen Milieus und angelockt vom Aufbruch in die Fremde. Sie stößt dabei auf verschwundene Väter, verlassene Mütter, begegnet Niemandskindern, Ausgrenzungen, Schweigen sowie dem Diebstahl der Wahrheit und beschreibt eine verschwundene dörfliche Welt. Ich will nicht, bekennt die Familienchronistin, dass wir zu gedächtnislosen Kreaturen werden, die nichts mehr von den Ungerechtigkeiten vergangener Zeiten, dem Glück und Unglück, den Freuden und Leiden früherer Generationen mehr wissen.
Über den Autor
Friedel Brenneke wurde 1953 in Bökendorf im ostwestfälischen Kreis Höxter geboren. Er studierte Germanistik und Geschichte und arbeitete als Fachbereichsleiter für Geschichte, Gesellschaft und Politik an der Volkshochschule in Bochum. Den Stoff für seine historischen Erzähl-
ungen findet Friedel Brenneke in der westfälischen Geschichte.

NiemandsKind ist der letzte Teil einer Trilogie, die einen Bogen vom 17. bis ins 21. Jahrhundert schlägt. Im Roman In Gottes Namen begibt er sich auf die Spuren des dreißigjährigen Krieges in seiner ostwestfälischen Heimat. In Blaukittel beschreibt er den Daseinskampf der mittellosen Landbevölkerung in Westfalen des 19. Jahrhunderts und in NiemandsKind wie unter dem Brennglas einer Familie die Verwerfungen des 20. Jahrhunderts mit Krieg und Zerstörung, Verlust, Abschied, Neuanfang, alten Mächten und neuen Aufbrüchen sichtbar werden.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Belletristik, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 368 S.
ISBN-13: 9783696398705
ISBN-10: 3696398705
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Brenneke, Friedel
Auflage: 1. Auflage
Hersteller: BoD - Books on Demand
Verantwortliche Person für die EU: Books on Demand GmbH, Überseering 33, D-22297 Hamburg, bod@bod.de
Maße: 215 x 135 x 26 mm
Von/Mit: Friedel Brenneke
Erscheinungsdatum: 28.05.2026
Gewicht: 0,498 kg
Artikel-ID: 135515985