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Beschreibung
Die Frage nach der Legitimation des
216 StGB wird bereits seit vielen Jahren diskutiert. Insbesondere, nachdem das Bundesverfassungsgericht
217 StGB a.F. im Jahr 2020 für verfassungswidrig erklärt hat, stand das strafbewehrte Verbot der Tötung auf Verlangen erneut in der Kritik. Dabei kam die Frage auf, ob
216 StGB das Schicksal der Verfassungswidrigkeit teilt. Die Arbeit stellt einen normentheoretischen Legitimationsansatz vor, der im konkreten Einzelfall einen angemessenen Ausgleich zwischen den betroffenen Schutzgütern schafft. In Rede stehen dabei das Leben sowie das Selbstbestimmungsrecht der sterbewilligen Person. Im Rahmen einer solchen Abwägung der im konkreten Einzelfall betroffenen Güter und Interessen gelingt auch in Sonderfällen ein angemessener Ausgleich. / Dissertationsschrift
Die Frage nach der Legitimation des
216 StGB wird bereits seit vielen Jahren diskutiert. Insbesondere, nachdem das Bundesverfassungsgericht
217 StGB a.F. im Jahr 2020 für verfassungswidrig erklärt hat, stand das strafbewehrte Verbot der Tötung auf Verlangen erneut in der Kritik. Dabei kam die Frage auf, ob
216 StGB das Schicksal der Verfassungswidrigkeit teilt. Die Arbeit stellt einen normentheoretischen Legitimationsansatz vor, der im konkreten Einzelfall einen angemessenen Ausgleich zwischen den betroffenen Schutzgütern schafft. In Rede stehen dabei das Leben sowie das Selbstbestimmungsrecht der sterbewilligen Person. Im Rahmen einer solchen Abwägung der im konkreten Einzelfall betroffenen Güter und Interessen gelingt auch in Sonderfällen ein angemessener Ausgleich. / Dissertationsschrift
Zusammenfassung
Alina Ehlers studierte von Rechtswissenschaften an der Philipps-Universität Marburg. Nach ihrem ersten Staatsexamen im Jahr 2020 promovierte und arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie von Prof. Dr. Dr. h.c. dupl. Georg Freund an der Philipps-Universität Marburg. Seit 2022 ist sie Rechtsreferendarin im Bezirk des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main.
Inhaltsverzeichnis
A. Einführung in die ProblematikB. Das Verbot der Tötung auf Verlangen - Genese und gegenwärtiger StandHistorische Entwicklung und gesetzgeberische »Motive« - Gegenwärtige Einschätzung und gesellschaftliche Dimension des Verbots der Tötung auf VerlangenC. Die Legitimation des (strafbewehrten) Verbots der Tötung auf VerlangenGrundlagen der Legitimationsbedürftigkeit von Rechtseingriffen - Zur Legitimation des
216 StGB auf normentheoretischer Grundlage - Die verschiedenen (untauglichen) Versuche der Legitimation des
216 StGBD. Einwilligung und EinverständnisFunktionen und Voraussetzungen von Einwilligung und Einverständnis - Das Rechtsgut Leben: Disponibel oder indisponibel? - Das Kriterium der Freiverantwortlichkeit - Die Bedeutung von Einwilligung und Einverständnis im Kontext der Tötung auf VerlangenE. Überlegungen zu einer Reform des
216 StGBDie Bedeutung des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zu
217 StGB a.F. - Reformbestrebungen bezüglich
216 StGB in der Literatur - Eigenes »Reformkonzept«F. Wesentliche Ergebnisse
Details
Erscheinungsjahr: 2024
Fachbereich: Strafrecht
Genre: Recht
Produktart: Nachschlagewerke
Rubrik: Recht & Wirtschaft
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 147 S.
ISBN-13: 9783428191369
ISBN-10: 3428191366
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 19136
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Ehlers, Alina
Hersteller: Duncker & Humblot
Verantwortliche Person für die EU: Duncker & Humblot GmbH, Carl-Heinrich-Becker-Weg 9, D-12165 Berlin, info@duncker-humblot.de
Maße: 12 x 158 x 234 mm
Von/Mit: Alina Ehlers
Erscheinungsdatum: 10.07.2024
Gewicht: 0,263 kg
Artikel-ID: 129430542