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Beschreibung
Doktor Bernhardus entfaltet um die titelgebende Arztgestalt eine Erzählung über Berufsethos, Gewissensprüfung und soziale Verantwortung. Der medizinische Alltag erscheint nicht bloß als Milieu, sondern als Prüfstein moralischer Entscheidungen: Heilkunst, bürgerliche Ordnung und persönliche Neigung geraten in ein spannungsreiches Verhältnis. Stilistisch steht der Roman in der Tradition des deutschsprachigen Realismus und des frühen gesellschaftlichen Problemromans, mit genauer Beobachtung häuslicher, standesbezogener und seelischer Konflikte. Elisabeth von Maltzahn, aus einem adligen norddeutschen Herkunftszusammenhang hervorgegangen, schrieb vor dem Hintergrund einer Zeit, in der Frauenliteratur, soziale Reformdebatten und Fragen professioneller Autorität neu verhandelt wurden. Ihre Perspektive verbindet Kenntnis standesbewusster Lebensformen mit Interesse an innerer Wahrhaftigkeit und praktischer Ethik. Gerade diese Spannung dürfte die Gestaltung einer Arztfigur begünstigt haben, an der sich Dienst, Pflicht und individuelle Empfindung exemplarisch verdichten. Empfohlen sei Doktor Bernhardus Leserinnen und Lesern, die historische Erzählprosa nicht nur als Zeitbild, sondern als moralische Analyse schätzen. Das Buch bietet einen Zugang zu den Wertkonflikten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts und überzeugt durch seine Verbindung von psychologischer Aufmerksamkeit, sozialem Blick und ernsthafter Frage nach verantwortlichem Handeln.
Doktor Bernhardus entfaltet um die titelgebende Arztgestalt eine Erzählung über Berufsethos, Gewissensprüfung und soziale Verantwortung. Der medizinische Alltag erscheint nicht bloß als Milieu, sondern als Prüfstein moralischer Entscheidungen: Heilkunst, bürgerliche Ordnung und persönliche Neigung geraten in ein spannungsreiches Verhältnis. Stilistisch steht der Roman in der Tradition des deutschsprachigen Realismus und des frühen gesellschaftlichen Problemromans, mit genauer Beobachtung häuslicher, standesbezogener und seelischer Konflikte. Elisabeth von Maltzahn, aus einem adligen norddeutschen Herkunftszusammenhang hervorgegangen, schrieb vor dem Hintergrund einer Zeit, in der Frauenliteratur, soziale Reformdebatten und Fragen professioneller Autorität neu verhandelt wurden. Ihre Perspektive verbindet Kenntnis standesbewusster Lebensformen mit Interesse an innerer Wahrhaftigkeit und praktischer Ethik. Gerade diese Spannung dürfte die Gestaltung einer Arztfigur begünstigt haben, an der sich Dienst, Pflicht und individuelle Empfindung exemplarisch verdichten. Empfohlen sei Doktor Bernhardus Leserinnen und Lesern, die historische Erzählprosa nicht nur als Zeitbild, sondern als moralische Analyse schätzen. Das Buch bietet einen Zugang zu den Wertkonflikten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts und überzeugt durch seine Verbindung von psychologischer Aufmerksamkeit, sozialem Blick und ernsthafter Frage nach verantwortlichem Handeln.
Über den Autor
Elisabeth von Maltzahn (1868 - 1945) war eine deutsche Schriftstellerin. Sie veröffentlichte Romane, Erzählungen sowie Gedichte. Ihre seinerzeit vielgelesenen erzählenden Werke sind meist in ihrer mecklenburgischen Heimat angesiedelt.
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Fachbereich: Allgemeine Lexika
Genre: Importe, Medizin
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 52 S.
ISBN-13: 9788027375073
ISBN-10: 802737507X
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Maltzahn, Elisabeth
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 4 mm
Von/Mit: Elisabeth Maltzahn
Erscheinungsdatum: 19.02.2023
Gewicht: 0,092 kg
Artikel-ID: 126571300