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Beschreibung
Ein moderner Klassiker über weibliche Freiheit, Rebellion und die Bohème

Aufgewachsen in der strengen Abgeschiedenheit eines norddeutschen Adelsguts spürt Ellen eine große Entfremdung. Ein »ungeratenes« Mädchen, das in keine der Schablonen passt, die andere ihr vorsetzen. Sie beschließt, es sich zu rauben, das Leben. In den Ateliers und Cafés von München erfährt sie Tage des Hungers und der emotionalen Isolation. Freiheit, das weiß sie bald, geht mit vielen Strafen einher. Doch gibt es einen anderen Weg für sie als den eigenen?

In Ellen (1903) schuf Franziska zu Reventlow, die selbst mit ihrer aristokratischen Familie brach, ein präzises Zeitdokument eines Frauenlebens zur Kaiserzeit. Schonungslos offen und mit ironischer Eleganz wird es über ein Jahrhundert später noch unmittelbar greifbar. Ein Klassiker der frühen Moderne über die Schwierigkeit, sich selbst treu zu bleiben.

»Sie war hochwohlgeboren, sie war aus holsteinisch-mecklenburgischem Uradel; sie war Schriftstellerin, Malerin, Avantgardistin, sie war alleinerziehende Mutter, sie war die heidnische Madonna, sie war der Star der Münchner Boheme [...], sie war Vorreiterin der sexuellen Revolution. Sie war alles Mögliche und sie wollte alles Mögliche; sie wollte vor allem frei sein, sie wollte das absolut freie Leben.« Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung

»Ich finde, dass ihr Leben eins von denen ist, die erzählt werden müssen.« Rainer Maria Rilke

Ein moderner Klassiker über weibliche Freiheit, Rebellion und die Bohème

Aufgewachsen in der strengen Abgeschiedenheit eines norddeutschen Adelsguts spürt Ellen eine große Entfremdung. Ein »ungeratenes« Mädchen, das in keine der Schablonen passt, die andere ihr vorsetzen. Sie beschließt, es sich zu rauben, das Leben. In den Ateliers und Cafés von München erfährt sie Tage des Hungers und der emotionalen Isolation. Freiheit, das weiß sie bald, geht mit vielen Strafen einher. Doch gibt es einen anderen Weg für sie als den eigenen?

In Ellen (1903) schuf Franziska zu Reventlow, die selbst mit ihrer aristokratischen Familie brach, ein präzises Zeitdokument eines Frauenlebens zur Kaiserzeit. Schonungslos offen und mit ironischer Eleganz wird es über ein Jahrhundert später noch unmittelbar greifbar. Ein Klassiker der frühen Moderne über die Schwierigkeit, sich selbst treu zu bleiben.

»Sie war hochwohlgeboren, sie war aus holsteinisch-mecklenburgischem Uradel; sie war Schriftstellerin, Malerin, Avantgardistin, sie war alleinerziehende Mutter, sie war die heidnische Madonna, sie war der Star der Münchner Boheme [...], sie war Vorreiterin der sexuellen Revolution. Sie war alles Mögliche und sie wollte alles Mögliche; sie wollte vor allem frei sein, sie wollte das absolut freie Leben.« Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung

»Ich finde, dass ihr Leben eins von denen ist, die erzählt werden müssen.« Rainer Maria Rilke

Zusammenfassung
Franziska zu Reventlow (1871-1918) war die schillerndste Figur der Münchner Bohème. Neben Ellen Olestjerne gehören Herrn Dames Aufzeichnungen und Von Paul zu Pedro zu ihren bekanntesten Werken, die sie als Ikone der weiblichen Moderne etablierten.
Kerstin Decker, geb. 1962 in Leipzig, ist Autorin und Publizistin. Sie veröffentlichte vielbeachtete Biografien zu Frauen in der Literatur und Philosophie, wie etwa zu Lou Andreas-Salomé, Elisabeth Förster-Nietzsche und Franziska zu Reventlow.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Belletristik, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Buch
Inhalt: 252 S.
ISBN-13: 9783150116111
ISBN-10: 3150116112
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Reventlow, Franziska zu
Hersteller: Reclam Philipp Jun.
Verantwortliche Person für die EU: Philipp Reclam jun. Verlag GmbH, Produktsicherheit, Siemensstr. 32, D-71254 Ditzingen, info@reclam.de
Maße: 212 x 138 x 26 mm
Von/Mit: Franziska zu Reventlow
Erscheinungsdatum: 15.07.2026
Gewicht: 0,416 kg
Artikel-ID: 135909905