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Beschreibung
Ricarda Huchs Entpersönlichung ist ein konzentrierter Prosatext über die Gefährdung des Individuums durch abstrakte Mächte: Konvention, Masse, Institution und geistige Erstarrung. In einer Sprache, die psychologische Beobachtung mit essayistischer Schärfe verbindet, untersucht Huch, wie persönliche Würde und innere Freiheit unter dem Druck äußerer Ordnungen verblassen. Der Text steht im Kontext der literarischen Moderne, ohne deren Formexperimente bloß nachzuahmen: Er bewahrt klassische Klarheit und romantische Tiefendimension. Ricarda Huch, 1864 in Braunschweig geboren, war Historikerin, Dichterin und eine der bedeutendsten deutschsprachigen Intellektuellen ihrer Zeit. Ihre intensive Beschäftigung mit Romantik, Revolutionen, religiösen Bewegungen und politischen Umbrüchen schärfte ihren Blick für das Verhältnis von Persönlichkeit und Geschichte. Gerade ihre Unabhängigkeit gegenüber ideologischen Vereinnahmungen erklärt die Dringlichkeit, mit der sie Formen geistiger Entmündigung literarisch durchdrang. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Literatur nicht nur als Erzählkunst, sondern als Erkenntnisform begreifen. Entpersönlichung bietet keine bequeme Antwort, sondern eine präzise Diagnose moderner Selbstverluste. Wer Huchs Denken kennenlernen möchte, findet hier einen eindrucksvollen Zugang zu ihrem humanistischen, zugleich skeptischen und wachen Werk.
Ricarda Huchs Entpersönlichung ist ein konzentrierter Prosatext über die Gefährdung des Individuums durch abstrakte Mächte: Konvention, Masse, Institution und geistige Erstarrung. In einer Sprache, die psychologische Beobachtung mit essayistischer Schärfe verbindet, untersucht Huch, wie persönliche Würde und innere Freiheit unter dem Druck äußerer Ordnungen verblassen. Der Text steht im Kontext der literarischen Moderne, ohne deren Formexperimente bloß nachzuahmen: Er bewahrt klassische Klarheit und romantische Tiefendimension. Ricarda Huch, 1864 in Braunschweig geboren, war Historikerin, Dichterin und eine der bedeutendsten deutschsprachigen Intellektuellen ihrer Zeit. Ihre intensive Beschäftigung mit Romantik, Revolutionen, religiösen Bewegungen und politischen Umbrüchen schärfte ihren Blick für das Verhältnis von Persönlichkeit und Geschichte. Gerade ihre Unabhängigkeit gegenüber ideologischen Vereinnahmungen erklärt die Dringlichkeit, mit der sie Formen geistiger Entmündigung literarisch durchdrang. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Literatur nicht nur als Erzählkunst, sondern als Erkenntnisform begreifen. Entpersönlichung bietet keine bequeme Antwort, sondern eine präzise Diagnose moderner Selbstverluste. Wer Huchs Denken kennenlernen möchte, findet hier einen eindrucksvollen Zugang zu ihrem humanistischen, zugleich skeptischen und wachen Werk.
Über den Autor
Ricarda Huch (1864 - 1947) war eine deutsche Schriftstellerin, Dichterin, Philosophin und Historikerin. Im Jahr 1892 wurde sie als eine der ersten deutschen Frauen überhaupt an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich promoviert. In München kam sie in Kontakt mit der Frauenbewegung. Huch schrieb Romane und vor allem historische Werke, die zum Teil episodenhaft zwischen Geschichtswissenschaft und Literatur angesiedelt sind.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Importe, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 112 S.
ISBN-13: 9788028392604
ISBN-10: 8028392601
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Huch, Ricarda
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 7 mm
Von/Mit: Ricarda Huch
Erscheinungsdatum: 24.06.2025
Gewicht: 0,175 kg
Artikel-ID: 133595648