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Beschreibung
Exitus et initium entwirft eine Theologie der Verwundbarkeit. Menschliche Brüche erscheinen hier nicht als bloßes moralisches Versagen, sondern als Teil der menschlichen Existenz. Am Beispiel gescheiterter Ehen fragt der Band, wie die Kirche eine der schmerzhaftesten Bruchstellen zwischen den hohen Idealen katholischer Lehre und modernen biografischen Lebenswirklichkeiten durch Unterscheidung und Barmherzigkeit überbrücken kann. Was geschieht mit Menschen, deren Ehe zerbrochen ist, deren zivile Ordnung beendet wurde, deren Leben aber weitergeht - mit Schuld, Verletzung, Verantwortung, neuer Liebe und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit?
Die katholische Kirche hält an der Ehe als Sakrament fest: als Bund, als wirksames Zeichen der Gnade, als Abbild der Treue Christi zu seiner Kirche. Doch gerade diese hohe Theologie erzeugt eine dramatische Fallhöhe, wenn konkrete Biografien scheitern. Dieses Buch führt durch die gesellschaftlichen, theologischen und pastoralen Dimensionen von Scheidung, Wiederverheiratung und möglicher neuer Integration vor dem Altar. Es erklärt die innere Logik der katholischen Ehelehre, analysiert die Entwicklung von Familiaris consortio bis Amoris laetitia, beleuchtet die Rolle von Seelsorger:innen und fragt nach Reformwegen, die weder das Sakrament banalisieren noch verwundete Menschen aus der Kirche drängen.
Der Text fordert eine Abkehr von sozialer Stigmatisierung hin zu einer "verwandelten Verantwortung", in der Scham geheilt und neue Lebenswege theologisch gewürdigt werden. Der Blick weitet sich auf strukturelle Wunden und auf eine Kirche, die als Ort ehrlicher Wahrheitsfindung sichtbar wird: Verwundbarkeit und Scheitern als zentrale Erkenntnisorte der Gnade Gottes. Exitus et initium ist damit eine Reflexion über Menschen zwischen Ende und Anfang - und entwirft eine theologische Neuausrichtung für eine Kirche, die entscheiden muss, ob sie nur das ungebrochene Ideal segnet oder auch dem verwundeten Leben einen Ort vor dem Altar eröffnet.
Exitus et initium entwirft eine Theologie der Verwundbarkeit. Menschliche Brüche erscheinen hier nicht als bloßes moralisches Versagen, sondern als Teil der menschlichen Existenz. Am Beispiel gescheiterter Ehen fragt der Band, wie die Kirche eine der schmerzhaftesten Bruchstellen zwischen den hohen Idealen katholischer Lehre und modernen biografischen Lebenswirklichkeiten durch Unterscheidung und Barmherzigkeit überbrücken kann. Was geschieht mit Menschen, deren Ehe zerbrochen ist, deren zivile Ordnung beendet wurde, deren Leben aber weitergeht - mit Schuld, Verletzung, Verantwortung, neuer Liebe und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit?
Die katholische Kirche hält an der Ehe als Sakrament fest: als Bund, als wirksames Zeichen der Gnade, als Abbild der Treue Christi zu seiner Kirche. Doch gerade diese hohe Theologie erzeugt eine dramatische Fallhöhe, wenn konkrete Biografien scheitern. Dieses Buch führt durch die gesellschaftlichen, theologischen und pastoralen Dimensionen von Scheidung, Wiederverheiratung und möglicher neuer Integration vor dem Altar. Es erklärt die innere Logik der katholischen Ehelehre, analysiert die Entwicklung von Familiaris consortio bis Amoris laetitia, beleuchtet die Rolle von Seelsorger:innen und fragt nach Reformwegen, die weder das Sakrament banalisieren noch verwundete Menschen aus der Kirche drängen.
Der Text fordert eine Abkehr von sozialer Stigmatisierung hin zu einer "verwandelten Verantwortung", in der Scham geheilt und neue Lebenswege theologisch gewürdigt werden. Der Blick weitet sich auf strukturelle Wunden und auf eine Kirche, die als Ort ehrlicher Wahrheitsfindung sichtbar wird: Verwundbarkeit und Scheitern als zentrale Erkenntnisorte der Gnade Gottes. Exitus et initium ist damit eine Reflexion über Menschen zwischen Ende und Anfang - und entwirft eine theologische Neuausrichtung für eine Kirche, die entscheiden muss, ob sie nur das ungebrochene Ideal segnet oder auch dem verwundeten Leben einen Ort vor dem Altar eröffnet.
Über den Autor
Eureka Circe:
Eureka Circe ist Herausgeberin und Curatorin verschiedener Buch-Reihen zur Theologie (z.B. "Unauthorized Grace" oder "Deus Ex Machina"), sowie Reihen zur Persönlichkeitsentwicklung und Naturheilkunde. Ebenso sind erschienen die frauenpolitischen Bände "Alice und der Wunderglaube - Wo und Warum der Feminismus versagt", "MAIDEN'S MANIFESTO - Die Feuer-Fackel", "DEAD DANCE - Die Trans-Bibel", "DIGNITAS OMNIUM - Die Würde aller: Vatikans Enzyklika der Menschenrechte (noch nicht in Stein gemeißelt)", "DOGMA DELUXE", sowie zuletzt: "Die 10 Säulen des Feminismus", "Das Lexikon Diskursverschiebung" und "gender:goals - Zwölf Ziele der Frauenbewegung".
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Religion & Theologie
Religion: Christentum
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Buch
Reihe: Nulla Exclusio
Inhalt: 236 S.
16 farbige Illustr.
ISBN-13: 9783695731435
ISBN-10: 3695731435
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Redaktion: Circe, Eureka
Herausgeber: Eureka Circe
Auflage: 1. Auflage
Hersteller: BoD - Books on Demand
Nulla Exclusio
Verantwortliche Person für die EU: Books on Demand GmbH, Überseering 33, D-22297 Hamburg, bod@bod.de
Maße: 216 x 153 x 20 mm
Von/Mit: Eureka Circe
Erscheinungsdatum: 27.05.2026
Gewicht: 0,458 kg
Artikel-ID: 135499320