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Beschreibung
Das Zweigeschlechtermodell ist schon lange ein umkämpfter Schauplatz von Transformation sowie Versuchen der Fixierung binärer Identitätskonzepte. Tamás Jules Joshua Fütty geht der Frage nach, was Normen mit Geschlecht, Gewalt, Staatlichkeit und Biopolitik zu tun haben. Im Gegensatz zu der Reduktion auf transphobe Hassgewalt wird ein erweitertes Gewaltverständnis begründet: als normative und intersektionale Gewalt, die v.a. über Recht und Medizin institutionell verankert ist und ungleiche Lebenschancen für Trans*Menschen hervorbringt. Innerhalb bestehender Sicherheitsdispositive und ihrer Grenzregime sind mehrfachdiskriminierte Trans*Menschen besonders stark für lebensbedrohliche Gewalt und vorzeitigen Tod exponiert.
Das Zweigeschlechtermodell ist schon lange ein umkämpfter Schauplatz von Transformation sowie Versuchen der Fixierung binärer Identitätskonzepte. Tamás Jules Joshua Fütty geht der Frage nach, was Normen mit Geschlecht, Gewalt, Staatlichkeit und Biopolitik zu tun haben. Im Gegensatz zu der Reduktion auf transphobe Hassgewalt wird ein erweitertes Gewaltverständnis begründet: als normative und intersektionale Gewalt, die v.a. über Recht und Medizin institutionell verankert ist und ungleiche Lebenschancen für Trans*Menschen hervorbringt. Innerhalb bestehender Sicherheitsdispositive und ihrer Grenzregime sind mehrfachdiskriminierte Trans*Menschen besonders stark für lebensbedrohliche Gewalt und vorzeitigen Tod exponiert.
Über den Autor
Tamás Jules Fütty, Prof. Dr., ist Professor für Schulpädagogik mit Schwerpunkt Diversität am Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung der Universität Klagenfurt. Zuvor war er Juniorprofessor für Bildung und Diversität am Institut für Erziehungswissenschaft der Europa Universität Flensburg und leitete dort das Forschungsprojekts: "Gender 3.0 in der Schule'. Aktuelle Arbeitsschwerpunkte sind Bildung, Diversität und Ungleichheit, empirische Bildungs- und Sozialisationsforschung, Subjektivierung- und Geschlechterforschung, Queer-Theory, Intersektionalität, Professionalisierung von Lehrkräften, Gewalt und Antidiskriminierung, Digitalisierung und (Post)Demokratie. Zuletzt hat er 2025 in Zusammenarbeit mit Florian Cristóbal Klenk, Denise Bergold-Caldwell und Yalz Akbaba das Jahrbuch erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung. New Gender, Old School - Geschlecht im Kontext Schule herausgegeben bei Budrich. DOI: 10.25656/01:32807; 10.3224/84743103.
Zusammenfassung
Ursprungsland: DE
Zolltarifnummer: 49019900
Zolltarifnummer: 49019900
Details
| Erscheinungsjahr: | 2025 |
|---|---|
| Genre: | Recht, Sozialwissenschaften, Soziologie, Wirtschaft |
| Rubrik: | Wissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 256 S. |
| ISBN-13: | 9783837646290 |
| ISBN-10: | 3837646297 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Fütty, Tamás Jules |
| Hersteller: | transcript Verlag |
| Verantwortliche Person für die EU: | transcript Verlag, Gero Wierichs, Hermannstr. 26, D-33602 Bielefeld, live@transcript-verlag.de |
| Maße: | 225 x 148 x 18 mm |
| Von/Mit: | Tamás Jules Fütty |
| Erscheinungsdatum: | 03.04.2025 |
| Gewicht: | 0,403 kg |