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Beschreibung
Thomas D'Arcy McGees Geschichte von Irland entwirft ein weitgespanntes Panorama der irischen Vergangenheit: von den gälischen Ursprüngen und der christlichen Gelehrsamkeit über normannische Eingriffe, konfessionelle Verwerfungen und koloniale Enteignung bis zu Union, Widerstand und katholischer Emanzipation. Der Stil verbindet erzählerische Anschaulichkeit mit politischer Deutung; Schlachten, Parlamentsakte und Biographien erscheinen als Stationen eines fortdauernden Ringens um nationale Selbstbehauptung. Im Kontext der historiographischen Nationalbewegungen des 19. Jahrhunderts ist das Werk weniger trockene Chronik als moralisch engagierte Synthese. McGee, 1825 in Carlingford geboren, war Dichter, Journalist, Redner und Politiker. Als Anhänger der Young-Ireland-Bewegung erlebte er revolutionäre Hoffnung, Niederlage und Exil; später wurde er in Kanada zu einem Architekten der Konföderation und zu einem Verfechter verfassungsmäßiger Ordnung. Diese Biographie erklärt die Spannung des Buches: leidenschaftliche Loyalität gegenüber Irlands Erinnerung, verbunden mit der Suche nach politischer Reife jenseits bloßer Empörung. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die irische Geschichte nicht allein als Abfolge von Daten, sondern als kulturelles Gedächtnis verstehen möchten. McGee bietet keine moderne, quellenkritisch distanzierte Spezialstudie, doch gerade seine Perspektive macht den Text aufschlussreich: Er zeigt, wie Geschichte Identität stiftet, Verlust deutet und Zukunft entwirft. Wer die geistigen Grundlagen irischen Nationalbewusstseins kennenlernen will, findet hier eine eindrucksvolle, gut lesbare Einführung.
Thomas D'Arcy McGees Geschichte von Irland entwirft ein weitgespanntes Panorama der irischen Vergangenheit: von den gälischen Ursprüngen und der christlichen Gelehrsamkeit über normannische Eingriffe, konfessionelle Verwerfungen und koloniale Enteignung bis zu Union, Widerstand und katholischer Emanzipation. Der Stil verbindet erzählerische Anschaulichkeit mit politischer Deutung; Schlachten, Parlamentsakte und Biographien erscheinen als Stationen eines fortdauernden Ringens um nationale Selbstbehauptung. Im Kontext der historiographischen Nationalbewegungen des 19. Jahrhunderts ist das Werk weniger trockene Chronik als moralisch engagierte Synthese. McGee, 1825 in Carlingford geboren, war Dichter, Journalist, Redner und Politiker. Als Anhänger der Young-Ireland-Bewegung erlebte er revolutionäre Hoffnung, Niederlage und Exil; später wurde er in Kanada zu einem Architekten der Konföderation und zu einem Verfechter verfassungsmäßiger Ordnung. Diese Biographie erklärt die Spannung des Buches: leidenschaftliche Loyalität gegenüber Irlands Erinnerung, verbunden mit der Suche nach politischer Reife jenseits bloßer Empörung. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die irische Geschichte nicht allein als Abfolge von Daten, sondern als kulturelles Gedächtnis verstehen möchten. McGee bietet keine moderne, quellenkritisch distanzierte Spezialstudie, doch gerade seine Perspektive macht den Text aufschlussreich: Er zeigt, wie Geschichte Identität stiftet, Verlust deutet und Zukunft entwirft. Wer die geistigen Grundlagen irischen Nationalbewusstseins kennenlernen will, findet hier eine eindrucksvolle, gut lesbare Einführung.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Fachbereich: Regionalgeschichte
Genre: Geschichte, Importe
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 536 S.
ISBN-13: 9788028397845
ISBN-10: 8028397840
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Mcgee, Thomas D'Arcy
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 29 mm
Von/Mit: Thomas D'Arcy Mcgee
Erscheinungsdatum: 17.07.2025
Gewicht: 0,767 kg
Artikel-ID: 133678368

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