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Beschreibung
Anhand ausgewählter Fallbeispiele wird dem Einsatz von Porträts in den Wissenschaften nachgegangen und die akademische Bildnispolitik in größere gesellschaftliche und kulturelle Zusammenhänge eingeordnet.

Spätestens seit der Aufklärung wurde in den Wissenschaften auf das eigene Bildnis großen Wert gelegt. Vom Auftragswerk in Öl über Druckgrafiken und Atelieraufnahmen bis hin zum Massenphänomen Fotografie im 20. und 21. Jahrhundert: Porträts sollten die wissenschaftliche Reputation erhöhen, die eigene Arbeit autorisieren und die Porträtierten als legitime Akteure auf ihrem Wissensgebiet ausweisen. Indem epistemische Tugenden aufgerufen und über Gesten, Körperhaltung oder Bildattribute das methodische und habituelle Selbstverständnis der Abgebildeten sichtbar werden, formulieren Bildnisse historisch variierende aber gleichwohl verbindliche Normen individueller und kollektiver Identitäten. Immer zwischen individuellem Fall und exemplarischem Gelehrtentyp changierend, haben Porträts damit Anteil am Prozess des »coming into being« einer wissenschaftlichen Persona.
Anhand unterschiedlicher Fallstudien vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart nähern sich die Beiträge des Bandes mit einem wissenschaftshistorischen Erkenntnisinteresse an Porträts an, indem sie das jeweilige Verhältnis zwischen Repräsentation und wissenschaftlichem Subjekt ausloten und die akademische Bildnispolitik in gesellschaftliche und kulturelle Zusammenhänge einordnen.
Anhand ausgewählter Fallbeispiele wird dem Einsatz von Porträts in den Wissenschaften nachgegangen und die akademische Bildnispolitik in größere gesellschaftliche und kulturelle Zusammenhänge eingeordnet.

Spätestens seit der Aufklärung wurde in den Wissenschaften auf das eigene Bildnis großen Wert gelegt. Vom Auftragswerk in Öl über Druckgrafiken und Atelieraufnahmen bis hin zum Massenphänomen Fotografie im 20. und 21. Jahrhundert: Porträts sollten die wissenschaftliche Reputation erhöhen, die eigene Arbeit autorisieren und die Porträtierten als legitime Akteure auf ihrem Wissensgebiet ausweisen. Indem epistemische Tugenden aufgerufen und über Gesten, Körperhaltung oder Bildattribute das methodische und habituelle Selbstverständnis der Abgebildeten sichtbar werden, formulieren Bildnisse historisch variierende aber gleichwohl verbindliche Normen individueller und kollektiver Identitäten. Immer zwischen individuellem Fall und exemplarischem Gelehrtentyp changierend, haben Porträts damit Anteil am Prozess des »coming into being« einer wissenschaftlichen Persona.
Anhand unterschiedlicher Fallstudien vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart nähern sich die Beiträge des Bandes mit einem wissenschaftshistorischen Erkenntnisinteresse an Porträts an, indem sie das jeweilige Verhältnis zwischen Repräsentation und wissenschaftlichem Subjekt ausloten und die akademische Bildnispolitik in gesellschaftliche und kulturelle Zusammenhänge einordnen.
Details
Erscheinungsjahr: 2019
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Kunst & Musik
Thema: Kunstgeschichte
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 284 S.
ISBN-13: 9783835335530
ISBN-10: 3835335537
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Vogel, Christian
Nökel, Sonja E.
Redaktion: Vogel, Christian
Nökel, Sonja E.
Herausgeber: Sonja E Nökel/Christian Vogel
Auflage: 1/2019
Hersteller: Wallstein Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Wallstein Verlag GmbH, Geiststr. 11, D-37073 Göttingen, info@wallstein-verlag.de
Maße: 270 x 187 x 13 mm
Von/Mit: Christian Vogel
Erscheinungsdatum: 02.12.2019
Gewicht: 1,012 kg
Artikel-ID: 116554158

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