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Beschreibung
Der Essayfilm "Holofiction" von Michal Kosakowski untersucht die Macht der Bilder, wo Worte oft versagen, und widmet sich der filmischen Darstellung des Holocaust als einem der sensibelsten Themen der Moderne. Filmwissenschaftler Marcus Stiglegger und Regisseur Michal Kosakowski verfolgen die Entstehung einer eigenen Bildsprache, die sich spätestens seit den 1970er Jahren im medialen Kontext herausgebildet hat, und gehen der Frage nach, wie das Unvorstellbare sichtbar gemacht wurde - und zu welchem Preis. Das Buch analysiert eindringlich die Entwicklung einer Ikonographie zwischen Dokumentation und Fiktion und stellt dabei die zentrale Frage nach der Darstellbarkeit des Holocaust im Film in den Mittelpunkt. Von frühen filmischen Annäherungen bis hin zu einflussreichen Kinoproduktionen spannt sich ein weiter historischer Bogen, innerhalb dessen sowohl ästhetische Strategien als auch ethische Konflikte beleuchtet [...] Autoren zeigen in einer eingehenden Diskussion, wie sich wiederkehrende Bilder und Narrative verfestigt haben. Grundlage bildet eine umfassende Recherche aus tausenden Filmen und Serien, aus der ein einzigartiges Archiv prägender Szenen und Motive hervorgeht. Als Ergänzung zu Kosakowskis Filmprojekt "Holofiction" eröffnet das vorliegende Buch im Dialog zwischen Wissenschaft und künstlerischer Praxis eine neue Perspektive auf die visuelle Erinnerungskultur. Während Stiglegger den theoretischen Rahmen liefert, bringt Kosakowski die künstlerische und analytische Praxis ein, sodass gemeinsam verborgene Strukturen filmischer Erinnerung sichtbar werden. "Holofiction" als Buch und Film ist damit ein herausforderndes Werk über Bilder, Geschichte und ihre Wirkung - und zugleich ein notwendiger Beitrag zur Debatte über Kunst, Erinnerung und [...] Beiträgen von Filmregisseur Volker Schlöndorff (DER NEUNTE TAG) und Dominique Lanzmann, Witwe von Claude Lanzmann (SHOAH).
Der Essayfilm "Holofiction" von Michal Kosakowski untersucht die Macht der Bilder, wo Worte oft versagen, und widmet sich der filmischen Darstellung des Holocaust als einem der sensibelsten Themen der Moderne. Filmwissenschaftler Marcus Stiglegger und Regisseur Michal Kosakowski verfolgen die Entstehung einer eigenen Bildsprache, die sich spätestens seit den 1970er Jahren im medialen Kontext herausgebildet hat, und gehen der Frage nach, wie das Unvorstellbare sichtbar gemacht wurde - und zu welchem Preis. Das Buch analysiert eindringlich die Entwicklung einer Ikonographie zwischen Dokumentation und Fiktion und stellt dabei die zentrale Frage nach der Darstellbarkeit des Holocaust im Film in den Mittelpunkt. Von frühen filmischen Annäherungen bis hin zu einflussreichen Kinoproduktionen spannt sich ein weiter historischer Bogen, innerhalb dessen sowohl ästhetische Strategien als auch ethische Konflikte beleuchtet [...] Autoren zeigen in einer eingehenden Diskussion, wie sich wiederkehrende Bilder und Narrative verfestigt haben. Grundlage bildet eine umfassende Recherche aus tausenden Filmen und Serien, aus der ein einzigartiges Archiv prägender Szenen und Motive hervorgeht. Als Ergänzung zu Kosakowskis Filmprojekt "Holofiction" eröffnet das vorliegende Buch im Dialog zwischen Wissenschaft und künstlerischer Praxis eine neue Perspektive auf die visuelle Erinnerungskultur. Während Stiglegger den theoretischen Rahmen liefert, bringt Kosakowski die künstlerische und analytische Praxis ein, sodass gemeinsam verborgene Strukturen filmischer Erinnerung sichtbar werden. "Holofiction" als Buch und Film ist damit ein herausforderndes Werk über Bilder, Geschichte und ihre Wirkung - und zugleich ein notwendiger Beitrag zur Debatte über Kunst, Erinnerung und [...] Beiträgen von Filmregisseur Volker Schlöndorff (DER NEUNTE TAG) und Dominique Lanzmann, Witwe von Claude Lanzmann (SHOAH).
Zusammenfassung
(* 1971), lehrt Filmwissenschaft an den Universitäten Mainz, Regensburg und Klagenfurt , der Filmakademie Ludwigsburg und der IPU Berlin.Studium der Ethnologie, Film- und Theaterwissenschaft in Mainz (1992-1999).Dissertation 1999 zum Thema Geschichte, Film und Mythos Habilitation 2005 zum Thema Seduktionstheorie des FilmsZudem praktische Arbeiten mit Videoessays und Filmmusik, Verleger und Herausgeber des Kulturmagazins :Ikonen: (2002-2012), Vorsitzender der Filmbewertungsstelle Wiesbaden; Mitglied der GfM, des Verbandes der deutschen Filmkritik und der fipresci.Mitbetreiber des Podcasts Projektionen - Kinogespräche seit 2019.
Michal Kosakowski ist ein polnisch-deutscher Filmemacher und Medienkünstler. Sein Werk bewegt sich zwischen Dokumentarfilm, Fiktion und experimentellem Kino und lotet die asthetischen wie ethischen Grenzen filmischer Darstellung aus. Dabei verbindet er theoretische Reflexion mit innovativen Erzahlformen. Er studierte Film an Fabrica - dem Forschungszentrum für Kommunikation der Benetton-Gruppe in Italien, wo er unter anderem mit dem Fotografen Oliviero Toscani an Projekten zu kulturellen, politischen und humanitaren Themen arbeitete. Sein Kurzfilm Just Like the Movies (2006), ausgezeichnet als Bester Kurzfilm beim Milano Film Festival, wird weltweit in universitaren Kontexten eingesetzt und dient als Lehrmaterial in der medientheoretischen Ausbildung. Von 2008 bis 2011 lehrte Kosakowski experimentellen Film und Filmtheorie an der Mediadesign Hochschule in München. Darüber hinaus war er Jurymitglied bei internationalen Filmfestivals und kuratierte zahlreiche Filmprogramme. Sein Werk umfasst preisgekronte experimentelle Filme, Dokumentationen, Video-Installationen und Genrekino. Die Videoinstallation Fortynine (2007), an der über 160 Teilnehmer*innen aus 23 Landern mitwirkten, bildete die Grundlage für den Langfilm Zero Killed (2012), der beim Chicago Underground Film Festival als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde. Als Ko-Regisseur und Produzent des international erfolgreichen Horror-Episodenfilms German Angst (2015) - gezeigt u.a. in Rotterdam und Sitges - widmet er sich auch der filmischen Erforschung von Genre und Subkultur. Sein aktueller Film Holofiction (2025) ist ein 102-minütiges experimentelles Montagewerk und zugleich Teil des zehnteiligen multimedialen Kunstprojekts Dark Tourism, das sich mit zeitgenossischen Formen der Erinnerungskultur auseinandersetzt - durch Film, Fotografie und Installation.
Volker Schlöndorff (* 31. März 1939 in Wiesbaden) ist ein deutscher Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent, der vor allem für seine Literaturverfilmungen bekannt ist, u.a. Der neunte Tag über die Verfolgung regimekritischer Geistlicher durch den [...].
Dominique Lanzmann ist die Witwe von Shoah-Regisseur Claude Lanzmann
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Kunst & Musik
Thema: Theater & Film
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 192 S.
ISBN-13: 9783741005602
ISBN-10: 3741005606
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Kosakowski, Michal
Redaktion: Stiglegger, Marcus
Herausgeber: Marcus Stiglegger
Hersteller: Schüren Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Schüren Verlag, Katrin Ahnemann, Universitätsstr. 55, D-35037 Marburg, ahnemann@schueren-verlag.de
Abbildungen: zahlreiche tw. farbige Abbildungen
Maße: 148 x 218 x 14 mm
Von/Mit: Marcus Stiglegger
Erscheinungsdatum: 24.07.2026
Gewicht: 0,444 kg
Artikel-ID: 135938032