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gegen den Terror: Was uns als stets neuer Ausbruch von Gewalt
erschaudern lässt, ist für René Girard Ausdruck eines planetarischen
Gesetzes der entfesselten Gewalt, das unsere Zivilisation an die
Schwelle zur wirklichen Apokalypse rückt. Der Krieg ist nicht mehr
die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, die Mittel haben
sich verselbstständigt zur Fortsetzung des Krieges ins Unendliche,
attestiert Girard in Fortführung des preußischen Militärhistorikers
Carl von Clausewitz. Girard begibt sich in diesem Gesprächsbuch
mit Benoît Chantre auf eine historische Exkursion durch die deutschfranzösischen
Beziehungen, debattiert über die Rolle der Kirche und
des Papstes, die Ursachen des globalen Terrorismus und spricht eine
eindringliche Warnung aus: 'Ein Ende Europas, der abendländischen,
ja der ganzen Welt ist möglich. Diese Möglichkeit steht heute sehr
real vor uns.'
gegen den Terror: Was uns als stets neuer Ausbruch von Gewalt
erschaudern lässt, ist für René Girard Ausdruck eines planetarischen
Gesetzes der entfesselten Gewalt, das unsere Zivilisation an die
Schwelle zur wirklichen Apokalypse rückt. Der Krieg ist nicht mehr
die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, die Mittel haben
sich verselbstständigt zur Fortsetzung des Krieges ins Unendliche,
attestiert Girard in Fortführung des preußischen Militärhistorikers
Carl von Clausewitz. Girard begibt sich in diesem Gesprächsbuch
mit Benoît Chantre auf eine historische Exkursion durch die deutschfranzösischen
Beziehungen, debattiert über die Rolle der Kirche und
des Papstes, die Ursachen des globalen Terrorismus und spricht eine
eindringliche Warnung aus: 'Ein Ende Europas, der abendländischen,
ja der ganzen Welt ist möglich. Diese Möglichkeit steht heute sehr
real vor uns.'
René Girard,
1923 in Avignon geboren, lebte seit 1947 in den USA und lehrte dort an verschiedenen Universitäten, zuletzt als Professor für französische Sprache, Literatur und Kultur an der Stanford Universität. 2005 wurde er zum Mitglied der Académie Française ernannt. Sein Werk
Das Heilige und die Gewalt
nahm großen Einfluss auf die Religionsgeschichte und Kulturanthropologie. Bei Matthes & Seitz Berlin u. a. lieferbar:
Im Angesicht der Apokalypse
sowie, zusammen mit Wolfgang Palaver
Gewalt und Religion
.
Stefanie Günthner
, 1977 geboren, studierte Rechtswissenschaft und deutsche Literaturwissenschaft in Freiburg i. Br. Anschließend lehrte und forschte sie in London, Paris, Florenz und Frankfurt am Main. Seit 2016 ist sie als Privatlehrerin in eigener Praxis tätig.
| Erscheinungsjahr: | 2014 |
|---|---|
| Genre: | Politikwissenschaften, Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft |
| Rubrik: | Wissenschaften |
| Medium: | Buch |
| Originaltitel: | Achever Clausewitz |
| Inhalt: | 388 S. |
| ISBN-13: | 9783882213881 |
| ISBN-10: | 3882213884 |
| Sprache: | Deutsch |
| Originalsprache: | Französisch |
| Einband: | Gebunden |
| Autor: | Girard, René |
| Übersetzung: | Günthner, Stefanie |
| Hersteller: | Matthes & Seitz Verlag |
| Verantwortliche Person für die EU: | MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH, Andreas Rötzer, Großbeerenstr. 57a, D-10965 Berlin, info@matthes-seitz-berlin.de |
| Maße: | 221 x 141 x 38 mm |
| Von/Mit: | René Girard |
| Erscheinungsdatum: | 01.07.2014 |
| Gewicht: | 0,641 kg |