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Beschreibung
Kirchenrecht - eine Materie von Medieninteresse? Allerdings! Und vor allem in den vergangenen Jahren, in denen im Zuge des Missbrauchsskandals Aspekte des kirchlichen Straf- und Ämterrechts in den öffentlichen Fokus gerieten. Doch nicht nur Skandalöses in der Medienberichterstattung weist Kirchenrechtsnähe auf; vielmehr lässt sich über die in der Welt verfasste Kirche - eine Glaubensgemeinschaft in Rechtsgestalt - grundsätzlich kaum sprechen, ohne auf ihre rechtliche Struktur einzugehen. Auch im Kern des medial vermittelten Kirchendiskurses findet sich daher zumeist ein kirchenrechtlicher Gehalt. So gerät zurzeit in der Berichterstattung über die aktuellen kirchlichen Transformationsprozesse Kirchenrecht als eine zentrale Stellschraube der kirchlichen Organisationsgestaltung in den Blick. Wie wird das Recht der Kirche hierbei berücksichtigt? Eine solche Analyse kann nur exemplarisch gelingen. In der vorliegenden Studie wurde der kirchenrechtliche Gehalt in den zentralen Nachrichtensendungen der ersten beiden öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehsender im Jahr 2010 erhoben. Hierfür wurden 480 Stunden Gesamtnachrichtenmaterial gesichtet, 515 Beiträge über Religion und Kirche herausgefiltert und die 206 Beiträge, die einen klar erkennbaren Bezug zum Kirchenrecht aufweisen, einer qualitativen Inhaltsanalyse unterzogen. Von A wie Abendmahl bis Z wie Zölibat erweist sich 2010 als ein Jahr voller brisanter Themen, dominiert von der Berichterstattung über die Missbrauchsfälle in kirchlichen Einrichtungen.
Kirchenrecht - eine Materie von Medieninteresse? Allerdings! Und vor allem in den vergangenen Jahren, in denen im Zuge des Missbrauchsskandals Aspekte des kirchlichen Straf- und Ämterrechts in den öffentlichen Fokus gerieten. Doch nicht nur Skandalöses in der Medienberichterstattung weist Kirchenrechtsnähe auf; vielmehr lässt sich über die in der Welt verfasste Kirche - eine Glaubensgemeinschaft in Rechtsgestalt - grundsätzlich kaum sprechen, ohne auf ihre rechtliche Struktur einzugehen. Auch im Kern des medial vermittelten Kirchendiskurses findet sich daher zumeist ein kirchenrechtlicher Gehalt. So gerät zurzeit in der Berichterstattung über die aktuellen kirchlichen Transformationsprozesse Kirchenrecht als eine zentrale Stellschraube der kirchlichen Organisationsgestaltung in den Blick. Wie wird das Recht der Kirche hierbei berücksichtigt? Eine solche Analyse kann nur exemplarisch gelingen. In der vorliegenden Studie wurde der kirchenrechtliche Gehalt in den zentralen Nachrichtensendungen der ersten beiden öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehsender im Jahr 2010 erhoben. Hierfür wurden 480 Stunden Gesamtnachrichtenmaterial gesichtet, 515 Beiträge über Religion und Kirche herausgefiltert und die 206 Beiträge, die einen klar erkennbaren Bezug zum Kirchenrecht aufweisen, einer qualitativen Inhaltsanalyse unterzogen. Von A wie Abendmahl bis Z wie Zölibat erweist sich 2010 als ein Jahr voller brisanter Themen, dominiert von der Berichterstattung über die Missbrauchsfälle in kirchlichen Einrichtungen.
Details
Erscheinungsjahr: 2013
Fachbereich: Kommunikationswissenschaften
Genre: Medienwissenschaften, Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: I
216 S.
ISBN-13: 9783744506632
ISBN-10: 3744506630
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Wode, Christian/Hahn, Judith/Schüller, Thomas
Auflage: 1/2013
Hersteller: Halem, Herbert von Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Herbert von Halem Verlag, Herbert von Halem, Boisseréestr. 9-11, D-50674 Köln, produktsicherheit@halem-verlag.de
Maße: 214 x 152 x 15 mm
Von/Mit: Christian/Hahn, Judith/Schüller, Thomas Wode
Erscheinungsdatum: 18.09.2013
Gewicht: 0,32 kg
Artikel-ID: 112104142

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