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Beschreibung
Diese Ausgabe vereint die Memoiren einer Idealistin mit Der Lebensabend einer Idealistin und erschließt damit ein außergewöhnliches Selbstzeugnis des 19. Jahrhunderts. Malwida von Meysenbug verbindet autobiografische Erinnerung, politische Zeitdiagnose und moralische Bildungsprosa zu einer Erzählung über Revolution, Exil, Freundschaft und geistige Selbstbehauptung. Ihr Stil ist zugleich bekenntnishaft, analytisch und von klassischer Humanitätsidee getragen; literarisch steht das Werk zwischen Vormärz-Erinnerung, Frauenautobiografie und europäischer Ideengeschichte. Malwida von Meysenbug, 1816 in Kassel geboren und 1903 in Rom gestorben, war Schriftstellerin, Demokratin, Frauenrechtlerin und kosmopolitische Vermittlerin. Die Erfahrungen der gescheiterten Revolution von 1848, ihr Londoner Exil, ihre Nähe zu politischen Emigranten sowie ihre Begegnungen mit Persönlichkeiten wie Alexander Herzen, Richard Wagner und Friedrich Nietzsche prägten ihr Denken. Aus diesen Lebensstationen erwuchs das Bedürfnis, persönliche Entwicklung als Teil eines umfassenden Kampfes um Freiheit, Bildung und sittliche Erneuerung darzustellen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Autobiografie nicht nur als Lebensbericht, sondern als Dokument europäischer Geistesgeschichte verstehen möchten. Es bietet einen seltenen Einblick in weibliche Intellektualität, politische Hoffnung und enttäuschten Idealismus im 19. Jahrhundert.
Diese Ausgabe vereint die Memoiren einer Idealistin mit Der Lebensabend einer Idealistin und erschließt damit ein außergewöhnliches Selbstzeugnis des 19. Jahrhunderts. Malwida von Meysenbug verbindet autobiografische Erinnerung, politische Zeitdiagnose und moralische Bildungsprosa zu einer Erzählung über Revolution, Exil, Freundschaft und geistige Selbstbehauptung. Ihr Stil ist zugleich bekenntnishaft, analytisch und von klassischer Humanitätsidee getragen; literarisch steht das Werk zwischen Vormärz-Erinnerung, Frauenautobiografie und europäischer Ideengeschichte. Malwida von Meysenbug, 1816 in Kassel geboren und 1903 in Rom gestorben, war Schriftstellerin, Demokratin, Frauenrechtlerin und kosmopolitische Vermittlerin. Die Erfahrungen der gescheiterten Revolution von 1848, ihr Londoner Exil, ihre Nähe zu politischen Emigranten sowie ihre Begegnungen mit Persönlichkeiten wie Alexander Herzen, Richard Wagner und Friedrich Nietzsche prägten ihr Denken. Aus diesen Lebensstationen erwuchs das Bedürfnis, persönliche Entwicklung als Teil eines umfassenden Kampfes um Freiheit, Bildung und sittliche Erneuerung darzustellen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Autobiografie nicht nur als Lebensbericht, sondern als Dokument europäischer Geistesgeschichte verstehen möchten. Es bietet einen seltenen Einblick in weibliche Intellektualität, politische Hoffnung und enttäuschten Idealismus im 19. Jahrhundert.