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Beschreibung
Aus heutiger Perspektive zählt die Keramikerin Maria Hasemeier-Eulenbruch (1899-1972) zu einer Generation junger, avantgardistisch gesinnter Künstlerinnen und Künstler, die in der Weimarer Republik hoffnungsvoll eine künstlerische Laufbahn eingeschlagen hatten. Ihre Hauptwerke aus den 1920er-Jahren veranschaulichen, über welches schöpferische Potenzial sie am Anfang ihrer Karriere als Keramikerin für sakrale Skulptur verfügte. Es war die Zeit, in der sie nach einem Studium an den Kölner Werkschulen und während der nachfolgenden Lehrtätigkeit an der Aachener Kunstgewerbeschule in ein intellektuell, künstlerisch und spirituell inspirierendes Umfeld eintauchte, von diesem beflügelt und sehr bald Teil von diesem wurde.
Der frühe Erfolg fand durch die nationalsozialistische Herrschaft mit ihrer reaktionären Kunstdoktrin ein jähes Ende. Der Verlust ihrer Lehrtätigkeit zu Beginn der 1930-er Jahre zwang die rheinische Künstlerin zunächst in die innere Immigration und später zur Emigration nach Belgien, wo sie eine neue Heimat und einen neuen Wirkungskreis fand. Nach 1945 werden sich für sie ein anregendes künstlerisches Umfeld und der große Erfolg, wie sie ihn in den 1920er-Jahren erlebt hatte, nicht mehr einstellen. Innerhalb ihres Spätwerks aber schafft sie für den Kirchenraum einzelne sakrale Skulpturen von hoher Strahlkraft, die bis in die Gegenwart hinein nichts von ihrer Wertschätzung verloren haben.
Maria Hasemeier-Eulenbruchs Werk ist heute nahezu in Vergessenheit geraten. Die vorliegende Monographie und das dazugehörige Werkverzeichnis möchten das Augenmerk auf ihr umfangreiches keramisches Werk lenken und sie wieder ins Blickfeld der vielfältigen Avantgarde-Bewegungen der jungen Moderne im 20. Jahrhundert stellen.
Aus heutiger Perspektive zählt die Keramikerin Maria Hasemeier-Eulenbruch (1899-1972) zu einer Generation junger, avantgardistisch gesinnter Künstlerinnen und Künstler, die in der Weimarer Republik hoffnungsvoll eine künstlerische Laufbahn eingeschlagen hatten. Ihre Hauptwerke aus den 1920er-Jahren veranschaulichen, über welches schöpferische Potenzial sie am Anfang ihrer Karriere als Keramikerin für sakrale Skulptur verfügte. Es war die Zeit, in der sie nach einem Studium an den Kölner Werkschulen und während der nachfolgenden Lehrtätigkeit an der Aachener Kunstgewerbeschule in ein intellektuell, künstlerisch und spirituell inspirierendes Umfeld eintauchte, von diesem beflügelt und sehr bald Teil von diesem wurde.
Der frühe Erfolg fand durch die nationalsozialistische Herrschaft mit ihrer reaktionären Kunstdoktrin ein jähes Ende. Der Verlust ihrer Lehrtätigkeit zu Beginn der 1930-er Jahre zwang die rheinische Künstlerin zunächst in die innere Immigration und später zur Emigration nach Belgien, wo sie eine neue Heimat und einen neuen Wirkungskreis fand. Nach 1945 werden sich für sie ein anregendes künstlerisches Umfeld und der große Erfolg, wie sie ihn in den 1920er-Jahren erlebt hatte, nicht mehr einstellen. Innerhalb ihres Spätwerks aber schafft sie für den Kirchenraum einzelne sakrale Skulpturen von hoher Strahlkraft, die bis in die Gegenwart hinein nichts von ihrer Wertschätzung verloren haben.
Maria Hasemeier-Eulenbruchs Werk ist heute nahezu in Vergessenheit geraten. Die vorliegende Monographie und das dazugehörige Werkverzeichnis möchten das Augenmerk auf ihr umfangreiches keramisches Werk lenken und sie wieder ins Blickfeld der vielfältigen Avantgarde-Bewegungen der jungen Moderne im 20. Jahrhundert stellen.
Über den Autor
Nach seiner Tätigkeit als Primarschullehrer an den Gemeindeschulen in Eynatten und Hauset von 1980 bis 1992 widmete sich Ralph Mennicken parallel ab 1987 dem Journalismus und arbeitete bis 1993 als freiberuflicher Journalist für das Grenz-Echo in Eupen. Im Jahr 1991 übernahm er die Leitung des Töpfereimuseums Raeren, das er mehr als drei Jahrzehnte lang bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2024 prägte und weiterentwickelte. Durch seine langjährige Museumsarbeit etablierte er sich als ausgewiesener Kenner der Keramik- und Steinzeuggeschichte. Auch nach seinem offiziellen Ausscheiden aus dem aktiven Museumsdienst bleibt er seinem Fachgebiet eng verbunden und ist seit 2024 als freiberuflicher Autor und Experte für Steinzeug tätig.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Kunst & Musik
Thema: Kunstgeschichte
Medium: Buch
Inhalt: 512 S.
ISBN-13: 9783867122160
ISBN-10: 3867122164
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Mennicken, Ralph
Robert, Elmar-Marie
Redaktion: Robert, Elmar Maria
Herausgeber: Elmar Maria Robert
Hersteller: Grenz-Echo Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Grenz-Echo Verlag, Carolin Schulzen, Markplatz 8, B-4700 Eupen, cschulzen@ge-media.be
Maße: 303 x 216 x 46 mm
Von/Mit: Ralph Mennicken (u. a.)
Erscheinungsdatum: 01.07.2026
Gewicht: 2,964 kg
Artikel-ID: 135901337