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Beschreibung
Lena Christs "Mathias Bichler" entfaltet das Leben seiner Titelfigur im bäuerlich-katholischen Milieu Oberbayerns und verbindet die Form des Heimatromans mit einer nüchternen, sozial wachen Beobachtung. Die vermeintlich vertraute Dorfwelt erscheint nicht als idyllischer Rückzugsraum, sondern als Geflecht aus Besitzdenken, Standeszwängen, Frömmigkeit, Arbeitsethos und verletzbarer menschlicher Würde. Christs Sprache ist klar, anschaulich und von regionalem Tonfall getragen, ohne bloße Folklore zu werden; sie steht damit im Kontext eines realistischen Heimatdiskurses, der um 1900 zwischen Verklärung und Kritik oszilliert. Lena Christ, 1881 in Glonn geboren und 1920 in München gestorben, kannte die sozialen Härten, die sie schildert, aus eigener Erfahrung. Ihre schwierige Kindheit, die Arbeit in ländlichen und kleinbürgerlichen Verhältnissen sowie ihr scharfer Blick auf Abhängigkeit, Demütigung und Überlebenswillen prägten ihr Schreiben. Wie in ihren autobiographisch grundierten Werken spricht auch hier eine Autorin, die Heimat nicht verklärt, sondern als Schicksalsraum ernst nimmt. Empfohlen sei dieses Buch allen Leserinnen und Lesern, die den Heimatroman jenseits sentimentaler Klischees verstehen möchten. "Mathias Bichler" bietet literarische Eindringlichkeit, kulturhistorischen Erkenntniswert und eine bis heute berührende Darstellung menschlicher Behauptungskraft.
Lena Christs "Mathias Bichler" entfaltet das Leben seiner Titelfigur im bäuerlich-katholischen Milieu Oberbayerns und verbindet die Form des Heimatromans mit einer nüchternen, sozial wachen Beobachtung. Die vermeintlich vertraute Dorfwelt erscheint nicht als idyllischer Rückzugsraum, sondern als Geflecht aus Besitzdenken, Standeszwängen, Frömmigkeit, Arbeitsethos und verletzbarer menschlicher Würde. Christs Sprache ist klar, anschaulich und von regionalem Tonfall getragen, ohne bloße Folklore zu werden; sie steht damit im Kontext eines realistischen Heimatdiskurses, der um 1900 zwischen Verklärung und Kritik oszilliert. Lena Christ, 1881 in Glonn geboren und 1920 in München gestorben, kannte die sozialen Härten, die sie schildert, aus eigener Erfahrung. Ihre schwierige Kindheit, die Arbeit in ländlichen und kleinbürgerlichen Verhältnissen sowie ihr scharfer Blick auf Abhängigkeit, Demütigung und Überlebenswillen prägten ihr Schreiben. Wie in ihren autobiographisch grundierten Werken spricht auch hier eine Autorin, die Heimat nicht verklärt, sondern als Schicksalsraum ernst nimmt. Empfohlen sei dieses Buch allen Leserinnen und Lesern, die den Heimatroman jenseits sentimentaler Klischees verstehen möchten. "Mathias Bichler" bietet literarische Eindringlichkeit, kulturhistorischen Erkenntniswert und eine bis heute berührende Darstellung menschlicher Behauptungskraft.
Details
| Genre: | Biographien |
|---|---|
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| ISBN-13: | 9788027262830 |
| ISBN-10: | 8027262836 |
| Sprache: | Deutsch |
| Autor: | Christ, Lena |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 220 x 160 x 7 mm |
| Von/Mit: | Lena Christ |
| Erscheinungsdatum: | 13.05.2019 |
| Gewicht: | 0,194 kg |