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Beschreibung
Mein Leben als Indianer ist ein autobiographischer Bericht über James Willard Schultz' Jahre bei den Blackfeet des nordwestlichen Plains-Gebiets. Das Buch verbindet ethnographische Beobachtung, Abenteuererzählung und erinnernde Prosa: Jagd, Handel, Verwandtschaft, Spiritualität und Konflikte mit der expandierenden Siedlergesellschaft erscheinen nicht als bloße Kulisse, sondern als Ordnung einer bedrohten Lebenswelt im literarischen Kontext früher amerikanischer Grenzlandliteratur. Schultz, 1859 in New York geboren, kam als junger Mann nach Montana, lebte eng mit den Piegan Blackfeet, heiratete in die Gemeinschaft ein und schrieb später zahlreiche Bücher über ihre Geschichten und Bräuche. Seine Nähe zur mündlichen Überlieferung, zugleich geprägt von der Perspektive eines weißen Zeitzeugen, erklärt die Mischung aus Empathie, Romantisierung und dokumentarischem Anspruch. Empfohlen sei dieses Werk allen Leserinnen und Lesern, die historische Selbstzeugnisse kritisch, aber offen lesen möchten. Es bietet keinen neutralen anthropologischen Bericht, doch gerade seine Spannung zwischen Teilnahme und Fremdheit macht es wertvoll: als Quelle zur Kultur der Plains, zur amerikanischen Expansion und zur literarischen Konstruktion indigener Erfahrung.
Mein Leben als Indianer ist ein autobiographischer Bericht über James Willard Schultz' Jahre bei den Blackfeet des nordwestlichen Plains-Gebiets. Das Buch verbindet ethnographische Beobachtung, Abenteuererzählung und erinnernde Prosa: Jagd, Handel, Verwandtschaft, Spiritualität und Konflikte mit der expandierenden Siedlergesellschaft erscheinen nicht als bloße Kulisse, sondern als Ordnung einer bedrohten Lebenswelt im literarischen Kontext früher amerikanischer Grenzlandliteratur. Schultz, 1859 in New York geboren, kam als junger Mann nach Montana, lebte eng mit den Piegan Blackfeet, heiratete in die Gemeinschaft ein und schrieb später zahlreiche Bücher über ihre Geschichten und Bräuche. Seine Nähe zur mündlichen Überlieferung, zugleich geprägt von der Perspektive eines weißen Zeitzeugen, erklärt die Mischung aus Empathie, Romantisierung und dokumentarischem Anspruch. Empfohlen sei dieses Werk allen Leserinnen und Lesern, die historische Selbstzeugnisse kritisch, aber offen lesen möchten. Es bietet keinen neutralen anthropologischen Bericht, doch gerade seine Spannung zwischen Teilnahme und Fremdheit macht es wertvoll: als Quelle zur Kultur der Plains, zur amerikanischen Expansion und zur literarischen Konstruktion indigener Erfahrung.
Über den Autor
James Willard Schultz (1859 - 1947) war ein bedeutender amerikanischer Autor, der für seine Werke über das Leben der Indianer des nordamerikanischen Westens bekannt ist. Als junger Mann verließ er sein Zuhause in Deutschland, um sich den Stämmen der Blackfoot und Crow in Montana anzuschließen. Schultz lebte viele Jahre bei den Indianern, lernte ihre Sprachen und Bräuche und gewann ihr Vertrauen. Seine Erfahrungen und Erlebnisse verarbeitete er in zahlreichen Büchern und Erzählungen, darunter "My Life as an Indian" und "In Natahkis Zelt". Schultz' Werke bieten nicht nur fesselnde Einblicke in das Leben der amerikanischen Ureinwohner, sondern tragen auch zur Erhaltung ihres kulturellen Erbes bei. Sein Werk hat einen bedeutenden Einfluss auf die Literatur und das Verständnis der indianischen Kultur in den Vereinigten Staaten und darüber hinaus gehabt.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Geschichte, Importe
Rubrik: Geisteswissenschaften
Thema: Lexika
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 220 S.
ISBN-13: 9788028398200
ISBN-10: 8028398200
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Schultz, James Willard
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 13 mm
Von/Mit: James Willard Schultz
Erscheinungsdatum: 24.07.2025
Gewicht: 0,326 kg
Artikel-ID: 133782758