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Beschreibung
Standardisierung bedeutet, Verfahrensweisen zu vereinheitlichen. Durch die Einhaltung anerkannter Regeln in der theoretischen Anlage, der Datengewinnung, -auswertung und Ergebnisdarstellung kann der wissenschaftliche Forschungsprozess vereinfacht und beschleunigt werden. Die Anpassung an geprüfte und für gut befundene Standards kann die Qualität der Forschung sichern und Ergebnisse verschiedener Analysen vergleichbar machen. Eine unreflektiert an bestehende Vorgaben angepasste Forschung läuft aber Gefahr, einer unangemessenen Homogenisierung Vorschub zu leisten, die Erkenntnisse jenseits der bekannten Pfade übersieht. Innovative Befunde lassen sich möglicherweise besser mittels flexibler Verfahren gewinnen. Eine Reflexion über die angemessene Vorgehensweise und das jeweils sinnvolle Maß an Standardisierung und/oder Flexibilisierung sowie über die Qualität der Standards, die man setzt, ist deshalb unabdingbar. Der vorliegende Band versammelt sowohl theoretisch-methodologische Beiträge, die sich grundsätzlich mit einer Systematisierung von Ansätzen der Standardisierung und Flexibilisierung beschäftigen, als auch solche, die eine methodische Abwägung im Rahmen konkreter kommunikationswissenschaftlicher Untersuchungsanlagen treffen.
Standardisierung bedeutet, Verfahrensweisen zu vereinheitlichen. Durch die Einhaltung anerkannter Regeln in der theoretischen Anlage, der Datengewinnung, -auswertung und Ergebnisdarstellung kann der wissenschaftliche Forschungsprozess vereinfacht und beschleunigt werden. Die Anpassung an geprüfte und für gut befundene Standards kann die Qualität der Forschung sichern und Ergebnisse verschiedener Analysen vergleichbar machen. Eine unreflektiert an bestehende Vorgaben angepasste Forschung läuft aber Gefahr, einer unangemessenen Homogenisierung Vorschub zu leisten, die Erkenntnisse jenseits der bekannten Pfade übersieht. Innovative Befunde lassen sich möglicherweise besser mittels flexibler Verfahren gewinnen. Eine Reflexion über die angemessene Vorgehensweise und das jeweils sinnvolle Maß an Standardisierung und/oder Flexibilisierung sowie über die Qualität der Standards, die man setzt, ist deshalb unabdingbar. Der vorliegende Band versammelt sowohl theoretisch-methodologische Beiträge, die sich grundsätzlich mit einer Systematisierung von Ansätzen der Standardisierung und Flexibilisierung beschäftigen, als auch solche, die eine methodische Abwägung im Rahmen konkreter kommunikationswissenschaftlicher Untersuchungsanlagen treffen.
Inhaltsverzeichnis
Teresa K. Naab; Daniela Schlütz; Wiebke Möhring; Jörg MatthesStandardisierung und Flexibilisierung in der Kommunikationswissenschaft: Ein notwendiger DiskursWerner Wirth; Helmut SchererStandardisierung in der empirischen ForschungTill KeylingStandardisierung von Algorithmen? Vereinheitlichung und Übertragbarkeit von Messinstrumenten der automatisierten InhaltsanalyseAlexandra Sowka; Dorothée Hefner; Christoph KlimmtDie standardisierte Messung komplexer Konzepte in der Kommunikationswissenschaft: Probleme der Normativität und Generalisierbarkeit am Beispiel von 'Medienkompetenz'Stephanie Geise; Patrick RösslerDie Methode der standardisierten Inhaltsanalyse in ihrer Anwendung auf Bilder: Ein Modell zur theoretischen Dimensionierung der BildebenenInes EngelmannPassen Gesellschaftstheorien nur zu flexiblen Befragungsdesigns? Ein Vorschlag für eine gesellschaftstheoretische Erklärung der Nachrichtenauswahl mittels standardisierter JournalistenbefragungMatthias R. Hastall; Helena BilandzicStandardisierte Analysen sozialer Normverletzungen in Fernsehserien: Herausforderungen und LösungsansätzeChristina Peter; Andreas FahrVergleiche vergleichen - Instrumente zur Messung sozialer Vergleichsprozesse mit MedienpersonenEva Baumann; Helmut SchererOffenheit organisieren: Zu den Vorteilen von Mixed-Model-Designs in der sozialwissenschaftlichen Forschungspraxis am Beispiel von BefragungsstudienSteffen LepaZur Ermittlung von Filmlesartentypologien mithilfe der Postrezeptiven Lesartenanalyse: Versuch einer produktiven Verknüpfung von Standardisierung und Flexibilisierung bei der empirischen Analyse medial induzierter BedeutungMarco Lünich; Lena Hautzer; Patrick RösslerDie Nutzung dynamisch generierter Online-Inhalte auf der Basis von Algorithmen: Herausforderungen für standardisierte Befragungen und InhaltsanalysenWerner Wirth; Martin Wettstein; Katrin Reichel; Rinaldo KühneÄquivalenzprüfung als Standard in international vergleichenden InhaltsanalysenPatrick Weber; Rinaldo KühneZähldaten und ihre Analyse in der kommunikationswissenschaftlichen ForschungKurzbiografien der Herausgeber und Autoren
Details
Erscheinungsjahr: 2013
Fachbereich: Kommunikationswissenschaften
Genre: Medienwissenschaften, Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Titel: Standardisierung und Flexibilisierung als Herausforderungen der kommunikations- und publizistikwissenschaftlichen Forschung
Inhalt: 324 S.
20 Illustr.
16 Tab.
ISBN-13: 9783869620770
ISBN-10: 3869620773
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 4277431
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Naab, Teresa K.
Schlütz, Daniela
Möhring, Wiebke
Matthes, Jörg
Redaktion: Naab, Teresa K.
Schlütz, Daniela
Möhring, Wiebke
Matthes, Jörg
Herausgeber: Teresa K Naab/Daniela Schlütz/Wiebke Möhring u a
Hersteller: Herbert von Halem Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Herbert von Halem Verlag, Herbert von Halem, Boisseréestr. 9-11, D-50674 Köln, produktsicherheit@halem-verlag.de
Abbildungen: 16 Tabellen
Maße: 212 x 144 x 21 mm
Von/Mit: Teresa K. Naab (u. a.)
Erscheinungsdatum: 24.06.2013
Gewicht: 0,41 kg
Artikel-ID: 106010825

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