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Beschreibung
In "Traum und Telepathie" untersucht Sigmund Freud die damals viel diskutierte Frage, ob telepathische Phänomene innerhalb der Traumdeutung einen wissenschaftlich haltbaren Ort besitzen. Der Text verbindet psychoanalytische Fallanalyse mit methodischer Skepsis: Freud prüft Berichte über vermeintliche Gedankenübertragung, ohne die Grundsätze seiner Traumtheorie preiszugeben. Stilistisch zeigt sich die charakteristische Mischung aus klinischer Präzision, vorsichtiger Spekulation und polemischer Abgrenzung gegen Okkultismus wie gegen vorschnellen Positivismus. Im Kontext seines Spätwerks erweitert die Schrift den Horizont der Psychoanalyse, indem sie Grenzfälle psychischer Wirklichkeit ernst nimmt. Freud, Begründer der Psychoanalyse und Autor der grundlegenden "Traumdeutung", war zeitlebens an jenen Erscheinungen interessiert, in denen unbewusste Wünsche, Erinnerungen und Affekte indirekt Ausdruck finden. Seine Beschäftigung mit Telepathie entspringt weniger einer okkulten Neigung als dem Wunsch, ungewöhnliche seelische Phänomene streng zu prüfen. Die Erfahrung mit Patienten, Symptombildungen und Traumberichten führte ihn dazu, auch marginalisierte Beobachtungen als Material für eine Theorie des Unbewussten zu behandeln. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Freud nicht nur als Dogmatiker, sondern als prüfenden Denker kennenlernen möchten. Es bietet einen faszinierenden Einblick in die Grenzbereiche psychoanalytischer Erkenntnis und bleibt für Psychologie-, Kultur- und Wissenschaftsgeschichte gleichermaßen anregend.
In "Traum und Telepathie" untersucht Sigmund Freud die damals viel diskutierte Frage, ob telepathische Phänomene innerhalb der Traumdeutung einen wissenschaftlich haltbaren Ort besitzen. Der Text verbindet psychoanalytische Fallanalyse mit methodischer Skepsis: Freud prüft Berichte über vermeintliche Gedankenübertragung, ohne die Grundsätze seiner Traumtheorie preiszugeben. Stilistisch zeigt sich die charakteristische Mischung aus klinischer Präzision, vorsichtiger Spekulation und polemischer Abgrenzung gegen Okkultismus wie gegen vorschnellen Positivismus. Im Kontext seines Spätwerks erweitert die Schrift den Horizont der Psychoanalyse, indem sie Grenzfälle psychischer Wirklichkeit ernst nimmt. Freud, Begründer der Psychoanalyse und Autor der grundlegenden "Traumdeutung", war zeitlebens an jenen Erscheinungen interessiert, in denen unbewusste Wünsche, Erinnerungen und Affekte indirekt Ausdruck finden. Seine Beschäftigung mit Telepathie entspringt weniger einer okkulten Neigung als dem Wunsch, ungewöhnliche seelische Phänomene streng zu prüfen. Die Erfahrung mit Patienten, Symptombildungen und Traumberichten führte ihn dazu, auch marginalisierte Beobachtungen als Material für eine Theorie des Unbewussten zu behandeln. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Freud nicht nur als Dogmatiker, sondern als prüfenden Denker kennenlernen möchten. Es bietet einen faszinierenden Einblick in die Grenzbereiche psychoanalytischer Erkenntnis und bleibt für Psychologie-, Kultur- und Wissenschaftsgeschichte gleichermaßen anregend.
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Fachbereich: Psychoanalyse
Genre: Importe, Psychologie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
ISBN-13: 9788028353452
ISBN-10: 8028353452
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Freud, Sigmund
Hersteller: Sharp Ink
Verantwortliche Person für die EU: preigu GmbH & Co. KG, Lengericher Landstr. 19, D-49078 Osnabrück, mail@preigu.de
Maße: 229 x 152 x 2 mm
Von/Mit: Sigmund Freud
Erscheinungsdatum: 05.12.2023
Gewicht: 0,053 kg
Artikel-ID: 134384732

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