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Beschreibung
Ausgehend von der jüdischen Familie Hirsch aus Wehrheim erzählt "Vom Taunus in die Welt" die Geschichte eines Aufbruchs von einem Dorf im Taunus in die hessischen Mittelstädte, nach Frankfurt am Main und ganz Deutschland, und verknüpft damit Lokalgeschichte mit gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen. Die Biografien der Hirschs berichten vom sozialen Aufstieg und den gesellschaftlichen Veränderungen seit dem späten 19. Jahrhundert, bis die nationalsozialistische Verfolgung das friedliche Zusammenleben gewaltsam beendete. Einige der hier vorgestellten Jüdinnen und Juden wurden zur Flucht nach Europa, Nord- und Südamerika sowie Afrika gezwungen, während andere deportiert und ermordet wurden.
Besonderes Augenmerk gilt dem Prozess der "Arisierung" und dem Verhalten der Beteiligten. Auch die dörfliche Gemeinschaft in Wehrheim vor, während und nach der NS-Zeit und die Rolle des dortigen NS-Bürgermeisters werden in den Blick genommen. Die Schilderungen von Nachkommen der Familie Hirsch über die Spurensuche in der früheren Heimat ihrer Vorfahren gewähren einen Ausblick auf die Erinnerungsarbeit der Zukunft.
Besonderes Augenmerk gilt dem Prozess der "Arisierung" und dem Verhalten der Beteiligten. Auch die dörfliche Gemeinschaft in Wehrheim vor, während und nach der NS-Zeit und die Rolle des dortigen NS-Bürgermeisters werden in den Blick genommen. Die Schilderungen von Nachkommen der Familie Hirsch über die Spurensuche in der früheren Heimat ihrer Vorfahren gewähren einen Ausblick auf die Erinnerungsarbeit der Zukunft.
Ausgehend von der jüdischen Familie Hirsch aus Wehrheim erzählt "Vom Taunus in die Welt" die Geschichte eines Aufbruchs von einem Dorf im Taunus in die hessischen Mittelstädte, nach Frankfurt am Main und ganz Deutschland, und verknüpft damit Lokalgeschichte mit gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen. Die Biografien der Hirschs berichten vom sozialen Aufstieg und den gesellschaftlichen Veränderungen seit dem späten 19. Jahrhundert, bis die nationalsozialistische Verfolgung das friedliche Zusammenleben gewaltsam beendete. Einige der hier vorgestellten Jüdinnen und Juden wurden zur Flucht nach Europa, Nord- und Südamerika sowie Afrika gezwungen, während andere deportiert und ermordet wurden.
Besonderes Augenmerk gilt dem Prozess der "Arisierung" und dem Verhalten der Beteiligten. Auch die dörfliche Gemeinschaft in Wehrheim vor, während und nach der NS-Zeit und die Rolle des dortigen NS-Bürgermeisters werden in den Blick genommen. Die Schilderungen von Nachkommen der Familie Hirsch über die Spurensuche in der früheren Heimat ihrer Vorfahren gewähren einen Ausblick auf die Erinnerungsarbeit der Zukunft.
Besonderes Augenmerk gilt dem Prozess der "Arisierung" und dem Verhalten der Beteiligten. Auch die dörfliche Gemeinschaft in Wehrheim vor, während und nach der NS-Zeit und die Rolle des dortigen NS-Bürgermeisters werden in den Blick genommen. Die Schilderungen von Nachkommen der Familie Hirsch über die Spurensuche in der früheren Heimat ihrer Vorfahren gewähren einen Ausblick auf die Erinnerungsarbeit der Zukunft.
Über den Autor
studierte Geschichte, Politikwissenschaften und Pädagogik in Frankfurt am Main und war von 1976 bis 2012 als Lehrerin und in der Lehrerfortbildung tätig. Seit Ende der 1970er Jahre erforscht Rieber die Lebenswege und Schicksale jüdischer Familien aus Frankfurt und der Rhein-Main-Region und ist Initiatorin und Vorsitzende des Vereins "Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt". Die Historikerin ist Mitglied der Kommission zur Geschichte der Juden in Hessen. Besondere Schwerpunkte ihrer Arbeit: Christen jüdischer Herkunft, Kindertransporte, Emigration in die Türkei, Begegnungen mit Zeitzeugen der NS-Zeit und den nachfolgenden Generationen, "Arisierung". Rieber war beteiligt an verschiedenen
Ausstellungen, etwa: "Ostend - Blick in ein jüdisches Viertel" und "Kinderemigration" in der Deutschen Nationalbibliothek sowie "Christen jüdischer Herkunft im Hochtaunuskreis". In zahlreichen
Publikationen hat sie Ergebnisse und Erfahrungen ihrer Arbeit veröffentlicht, beispielsweise als Mitherausgeberin des Sammelbandes "Rettet wenigstens die Kinder - Kindertransporte aus Frankfurt am Main".
Ausstellungen, etwa: "Ostend - Blick in ein jüdisches Viertel" und "Kinderemigration" in der Deutschen Nationalbibliothek sowie "Christen jüdischer Herkunft im Hochtaunuskreis". In zahlreichen
Publikationen hat sie Ergebnisse und Erfahrungen ihrer Arbeit veröffentlicht, beispielsweise als Mitherausgeberin des Sammelbandes "Rettet wenigstens die Kinder - Kindertransporte aus Frankfurt am Main".
Details
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
|---|---|
| Genre: | Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 206 S. |
| ISBN-13: | 9783955657802 |
| ISBN-10: | 3955657809 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Klappenbroschur |
| Autor: | Rieber, Angelika |
| Redaktion: | Rieber, Angelika |
| Herausgeber: | Angelika Rieber/Geschichts- und Heimatverein Wehrheim |
| Hersteller: |
Pester, Nora, Dr.
Hentrich & Hentrich |
| Verantwortliche Person für die EU: | Hentrich & Hentrich Verlag Berlin Leipzig, Dr. Nora Pester, Jahnallee 61, D-04177 Leipzig, info@hentrichhentrich.de |
| Abbildungen: | Farbabb. |
| Maße: | 233 x 163 x 22 mm |
| Von/Mit: | Angelika Rieber |
| Erscheinungsdatum: | 30.05.2026 |
| Gewicht: | 0,415 kg |