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Beschreibung
In Von der Wissenschaft des Nichtwissens entfaltet Nicolaus von Cues eine kühne spekulative Theologie, in der menschliche Erkenntnis gerade im Eingeständnis ihrer Grenze zur höchsten Einsicht gelangt. Ausgehend von mathematischen Analogien - Kreis, Vieleck, Unendlichkeit - beschreibt er Gott als coincidentia oppositorum, als Zusammenfall der Gegensätze, und verbindet neuplatonische Tradition, scholastische Argumentationskunst und frühhumanistische Offenheit. Der Stil ist dicht, abstrakt und zugleich visionär: kein Lehrbuch im modernen Sinn, sondern ein methodischer Aufstieg des Denkens über seine eigenen Begriffe hinaus. Nicolaus von Cues (1401-1464), Kardinal, Kirchenpolitiker, Jurist, Philosoph und Theologe, schrieb das Werk 1440 im Umfeld kirchlicher Reformdebatten und intensiver Begegnungen mit antiken, mittelalterlichen und byzantinischen Wissensbeständen. Seine Erfahrung diplomatischer Vermittlung, seine mathematischen Interessen und sein Ringen um Einheit in einer zerrissenen Christenheit prägen den Text. Das "Nichtwissen" ist bei ihm daher keine Skepsis, sondern eine gelehrte Demut, die Vernunft, Glaube und kosmologische Spekulation neu ordnet. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die die Schwelle zwischen Mittelalter und Neuzeit nicht als Bruch, sondern als schöpferische Denkbewegung verstehen wollen. Wer bereit ist, anspruchsvollen Begriffen zu folgen, begegnet einem Schlüsseltext europäischer Geistesgeschichte: herausfordernd, präzise und erstaunlich aktuell in seiner Einsicht, dass wahre Erkenntnis mit der Erkenntnis ihrer Grenzen beginnt.
In Von der Wissenschaft des Nichtwissens entfaltet Nicolaus von Cues eine kühne spekulative Theologie, in der menschliche Erkenntnis gerade im Eingeständnis ihrer Grenze zur höchsten Einsicht gelangt. Ausgehend von mathematischen Analogien - Kreis, Vieleck, Unendlichkeit - beschreibt er Gott als coincidentia oppositorum, als Zusammenfall der Gegensätze, und verbindet neuplatonische Tradition, scholastische Argumentationskunst und frühhumanistische Offenheit. Der Stil ist dicht, abstrakt und zugleich visionär: kein Lehrbuch im modernen Sinn, sondern ein methodischer Aufstieg des Denkens über seine eigenen Begriffe hinaus. Nicolaus von Cues (1401-1464), Kardinal, Kirchenpolitiker, Jurist, Philosoph und Theologe, schrieb das Werk 1440 im Umfeld kirchlicher Reformdebatten und intensiver Begegnungen mit antiken, mittelalterlichen und byzantinischen Wissensbeständen. Seine Erfahrung diplomatischer Vermittlung, seine mathematischen Interessen und sein Ringen um Einheit in einer zerrissenen Christenheit prägen den Text. Das "Nichtwissen" ist bei ihm daher keine Skepsis, sondern eine gelehrte Demut, die Vernunft, Glaube und kosmologische Spekulation neu ordnet. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die die Schwelle zwischen Mittelalter und Neuzeit nicht als Bruch, sondern als schöpferische Denkbewegung verstehen wollen. Wer bereit ist, anspruchsvollen Begriffen zu folgen, begegnet einem Schlüsseltext europäischer Geistesgeschichte: herausfordernd, präzise und erstaunlich aktuell in seiner Einsicht, dass wahre Erkenntnis mit der Erkenntnis ihrer Grenzen beginnt.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Fachbereich: Populäre Darstellungen
Genre: Importe, Philosophie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 100 S.
ISBN-13: 9788028391270
ISBN-10: 8028391273
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Cues, Nicolaus
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 7 mm
Von/Mit: Nicolaus Cues
Erscheinungsdatum: 24.06.2025
Gewicht: 0,228 kg
Artikel-ID: 133595771