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Beschreibung
Was heißt: sich im Denken orientieren? (1786) ist Kants prägnante Intervention in den Streit um Glauben, Vernunft und intellektuelle Selbstbestimmung. Ausgehend von der Metapher der Orientierung im Raum entwickelt der Essay eine Theorie des Denkens unter Bedingungen fehlender objektiver Gewissheit: Wo Wissen nicht ausreicht, darf der vernünftige Glaube als subjektives Bedürfnis der Vernunft leitend werden, ohne in Schwärmerei oder Autoritätsgläubigkeit umzuschlagen. Im Kontext des Pantheismusstreits zwischen Jacobi und Mendelssohn verteidigt Kant einen nüchternen, argumentativ verdichteten Stil, der philosophische Präzision mit aufklärerischer Dringlichkeit verbindet. Immanuel Kant, der Königsberger Philosoph der kritischen Vernunft, schrieb diesen Text nach der Kritik der reinen Vernunft und vor seinen religionsphilosophischen Hauptschriften. Seine lebenslange Beschäftigung mit Erkenntnisgrenzen, moralischer Autonomie und öffentlichem Vernunftgebrauch prägt die Abhandlung. Die zeitgenössische Furcht, konsequentes Denken führe entweder zum Dogmatismus des Spinozismus oder zum Irrationalismus, veranlasste Kant, ein Maß für legitimes Fürwahrhalten zu bestimmen. Dieses Buch sei allen empfohlen, die Kants Aufklärungsschrift nicht als bloß historische Streitschrift, sondern als bis heute aktuelle Analyse geistiger Orientierung lesen wollen. Es schärft den Blick für die Grenze zwischen Wissen, Meinen und Glauben und bietet eine anspruchsvolle Schule rationaler Urteilskraft. Für Leser der Philosophie, Theologie und Ideengeschichte ist es ein knapper, doch außerordentlich ergiebiger Schlüsseltext.
Was heißt: sich im Denken orientieren? (1786) ist Kants prägnante Intervention in den Streit um Glauben, Vernunft und intellektuelle Selbstbestimmung. Ausgehend von der Metapher der Orientierung im Raum entwickelt der Essay eine Theorie des Denkens unter Bedingungen fehlender objektiver Gewissheit: Wo Wissen nicht ausreicht, darf der vernünftige Glaube als subjektives Bedürfnis der Vernunft leitend werden, ohne in Schwärmerei oder Autoritätsgläubigkeit umzuschlagen. Im Kontext des Pantheismusstreits zwischen Jacobi und Mendelssohn verteidigt Kant einen nüchternen, argumentativ verdichteten Stil, der philosophische Präzision mit aufklärerischer Dringlichkeit verbindet. Immanuel Kant, der Königsberger Philosoph der kritischen Vernunft, schrieb diesen Text nach der Kritik der reinen Vernunft und vor seinen religionsphilosophischen Hauptschriften. Seine lebenslange Beschäftigung mit Erkenntnisgrenzen, moralischer Autonomie und öffentlichem Vernunftgebrauch prägt die Abhandlung. Die zeitgenössische Furcht, konsequentes Denken führe entweder zum Dogmatismus des Spinozismus oder zum Irrationalismus, veranlasste Kant, ein Maß für legitimes Fürwahrhalten zu bestimmen. Dieses Buch sei allen empfohlen, die Kants Aufklärungsschrift nicht als bloß historische Streitschrift, sondern als bis heute aktuelle Analyse geistiger Orientierung lesen wollen. Es schärft den Blick für die Grenze zwischen Wissen, Meinen und Glauben und bietet eine anspruchsvolle Schule rationaler Urteilskraft. Für Leser der Philosophie, Theologie und Ideengeschichte ist es ein knapper, doch außerordentlich ergiebiger Schlüsseltext.
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Fachbereich: Populäre Darstellungen
Genre: Importe, Philosophie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
ISBN-13: 9788028354039
ISBN-10: 8028354033
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Kant, Immanuel
Hersteller: Sharp Ink
Verantwortliche Person für die EU: preigu GmbH & Co. KG, Lengericher Landstr. 19, D-49078 Osnabrück, mail@preigu.de
Maße: 229 x 152 x 2 mm
Von/Mit: Immanuel Kant
Erscheinungsdatum: 05.12.2023
Gewicht: 0,053 kg
Artikel-ID: 134384719

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