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Beschreibung
Die »Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft« ist ein Forum, das auf der Grundlage der Kulturwissenschaft eine Kollektivwissenschaft entwickeln möchte. Diese angestrebte neue Disziplin lenkt den Blick auf das Kollektiv als Kulturträger und dient damit zum einen der praktischen Kulturforschung und gewährt zum anderen neuartige Einblicke in das Wesen des Sozialen. Der weit gefasste Begriff des Kollektivs tritt an die Stelle der traditionellen Gruppen- und Gesellschaftskonzepte und macht bisher verborgene Schichten menschlicher Gemeinschaftlichkeit zugänglich. Die Zeitschrift erscheint zweimal jährlich, wobei sich Themen- und Tagungshefte abwechseln.

Heft 9/2 greift jüngere Debatten um die politische Philosophie des Konvivialismus bzw. um das Konzept der Konvivialität auf und macht sie für die Analyse neu entstehender, nachhaltiger Kollektivformen fruchtbar. Konviviale Kollektivität lässt sich einerseits als utopischer Idealtyp verstehen, andererseits findet sie sich in spezifischen gesellschaftlichen Räumen als »reale Utopie« (E.O. Wright) bereits präfiguriert. Die Beiträger*innen beleuchten Anstöße zu einer sozialökologischen Transformation aus Zivilgesellschaft und von sozialen Bewegungen - und werben für mehr Konvivialität im Zusammenleben.

Die »Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft« ist ein Forum, das auf der Grundlage der Kulturwissenschaft eine Kollektivwissenschaft entwickeln möchte. Diese angestrebte neue Disziplin lenkt den Blick auf das Kollektiv als Kulturträger und dient damit zum einen der praktischen Kulturforschung und gewährt zum anderen neuartige Einblicke in das Wesen des Sozialen. Der weit gefasste Begriff des Kollektivs tritt an die Stelle der traditionellen Gruppen- und Gesellschaftskonzepte und macht bisher verborgene Schichten menschlicher Gemeinschaftlichkeit zugänglich. Die Zeitschrift erscheint zweimal jährlich, wobei sich Themen- und Tagungshefte abwechseln.

Heft 9/2 greift jüngere Debatten um die politische Philosophie des Konvivialismus bzw. um das Konzept der Konvivialität auf und macht sie für die Analyse neu entstehender, nachhaltiger Kollektivformen fruchtbar. Konviviale Kollektivität lässt sich einerseits als utopischer Idealtyp verstehen, andererseits findet sie sich in spezifischen gesellschaftlichen Räumen als »reale Utopie« (E.O. Wright) bereits präfiguriert. Die Beiträger*innen beleuchten Anstöße zu einer sozialökologischen Transformation aus Zivilgesellschaft und von sozialen Bewegungen - und werben für mehr Konvivialität im Zusammenleben.

Zusammenfassung

Frank Adloff (Prof. Dr.), geb. 1969, ist Professor für Soziologie an der Universität Hamburg und einer der Leiter der DFG-Kollegforschungsgruppe »Zukünfte der Nachhaltigkeit«.

Philipp Degens (Dr. rer. pol.), geb. 1980, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der DFG-Kollegforschungsgruppe »Zukünfte der Nachhaltigkeit« an der Universität Hamburg. Zudem leitet er das Teilprojekt »Zivilgesellschaftliche Analyse« im BMBF-Verbundprojekt »Teilgabe«.

Details
Erscheinungsjahr: 2023
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 198 S.
ISBN-13: 9783837663662
ISBN-10: 3837663663
Sprache: Deutsch
Ausstattung / Beilage: Großformatiges Paperback. Klappenbroschur
Einband: Paperback
Redaktion: Forschungsstelle Kultur- und
Adloff, Frank
Degens, Philipp
Herausgeber: Forschungsstelle Kultur- und/Frank Adloff/Philipp Degens
Hersteller: transcript
Verantwortliche Person für die EU: transcript Verlag, Gero Wierichs, Hermannstr. 26, D-33602 Bielefeld, live@transcript-verlag.de
Maße: 14 x 203 x 242 mm
Von/Mit: Forschungsstelle Kultur- und (u. a.)
Erscheinungsdatum: 19.12.2023
Gewicht: 0,315 kg
Artikel-ID: 126757625