Alexander der Große und sein Wunderpferd Bucephalus
Buch

Alexander der Große und sein Wunderpferd Bucephalus

Spätmittelalterliche Buchmaler gestalten eine Wesensverwandtschaft zwischen Mensch und Tier

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Beschreibung

Das Wunderpferd Bucephalus, das redet, Ereignisse voraussieht, Tränen vergießt und über unglaubliche Kräfte verfügt, führt Alexander den Großen siegreich durch seine Eroberungen. In der mittelalterlichen Ritterkultur sind enge Beziehungen zwischen Ross und Reiter selbstverständlich. Die Wesensverwandtschaft, das Spiel mit Grenzen und Verschmelzungen zwischen Mensch und Tier, wie es in der Alexander-Literatur geschildert wird, bedarf allerdings der Erklärung. Insbesondere in den spätmittelalterlichen Illustrationen, in denen Alexander der Große den Rezipienten als Vorbild, nicht selten sogar Urahn dient, muss diese ungewöhnliche Überblendung zweier Wesen mit mysteriöser Abkunft in ein Wertesystem eingebunden werden. Mit faszinierender Kreativität debattieren die Buchmaler im frühhumanistischen Augsburg und im höfischen Paris das Unerklärliche dieses Ausnahmepaars.

Artikeldetails

EAN
9783942919210
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Buch
Maße
259 x 187 x 22 mm
Erscheinungsjahr
2025
Verlag / Hersteller
ad picturam

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