Österreichisches Deutsch
Taschenbuch

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Eine 300-jährige Liebesgeschichte

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Beschreibung

Dieses beschwingt und pointiert geschriebene Buch beschreibt die 300-jährige Romanze der Österreicher mit "ihrem" Standarddeutsch. Das österreichische Hochdeutsch, so das Argument, ist der passende Standard für Österreich, der leider andernorts nicht immer als solcher gesehen wird. Der Bogen wird gespannt, oft überspitzt illustriert, von Maria Theresia (der damals deutschen Kaiserin), über Ludwig Wittgenstein (dessen unbekanntes Wörterbuch des österreichischen Hochdeutsch), der Nazizeit (als Deutsch als Waffe benutzt wurde), bis zum Germanistenstreit der Jetztzeit. Der Fokus ist konsequent auf das oft totgesagte österreichische Hochdeutsch gerichtet, das sich durch die "Liebe" seiner Sprecher gegen viel Druck erhalten hat. Dollinger, Rieger-Roschitz und Schwaighofer zeigen auf, wie die Germanisten der Nazizeit den Diskurs wesentlich prägten und wie heutige Skeptiker zwar nichts mehr mit diesem Gedankengut zu tun haben, aber oft unreflektiert die selben Argumente ins Treffen führen. Sie ermutigen die Sprecher, sich weiterhin nicht einschüchtern zu lassen und das Wort zu erheben für <br> <i>Anrainer</i><br> , <br> <i>Pickerl</i><br> , <br> <i>Sackerl</i><br> und <br> <i>König mit g</i><br> (nicht als <br> <i>ch</i><br> ausgesprochen), etcetera. Gerade weil die Welt immer vernetzter wird.<br>

Artikeldetails

EAN
9783700323372
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Taschenbuch
Maße
159 x 109 x 10 mm
Erscheinungsjahr
2026
Verlag / Hersteller
new academic press

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