Das DEFA-Kino als Pflicht und Kür
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Das DEFA-Kino als Pflicht und Kür

Filmtexte von Ralf Schenk

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Beschreibung

Schriftstücke des Filmjournalisten und Filmhistorikers Ralf Schenk (1956-2022), des Kinoliebhabers und Zeitzeugen der DEFA. Mit seinen Kritiken, Essays, Büchern und Interviews mit Filmschaffenden aller Gewerke schrieb er eine Geschichte der DEFA, veranschaulichte und vergegenwärtigte sie. Seine in die Tausenden gehenden Filmtexte, die er akribisch chronologisch in Leitz-Ordnern abgeheftet hatte, bilden eine Fundgrube für die filmhistorische Forschung. Eine Auswahl dieser Texte wird in diesem Band [...] Schenk begriff Film als künstlerisches Ausdrucksmittel von Ort und Zeit, als Kommunikationsmittel zwischen den Völkern, zwischen den Ideologien. Nahezu jedem Film konnte er einen interessanten Aspekt abgewinnen. Sei es eine besondere stilistische Ästhetik, eine dramaturgische Finesse, eine kluge Erzählweise oder aber auch die Geschichte um einen Film. Liebenswert ernsthaft und doch mit feinem Humor besprach er das Gesehene, schwärmte von neuen Namen, schwelgte in Assoziationen und benannte in großer Gelassenheit Unzulänglichkeiten. Den DEFA-Filmbestand hatte er verinnerlicht. Ralf Schenk kannte die Filme, ihren Entstehungskontext und die Personen. Es gelang ihm, den größeren Zusammenhang darzustellen. Ein Zusammenhang, der an keiner Grenze aufhörte - weder im Westen und schon gar nicht im Osten.

Artikeldetails

EAN
9783865054272
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Buch
Maße
157 x 214 x 37 mm
Erscheinungsjahr
2026
Verlag / Hersteller
Bertz + Fischer

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