Lotte Paepcke
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Lotte Paepcke

Als Jüdin in Nachkriegsdeutschland

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Beschreibung

"Es wurde nicht wieder gut." Dieser Satz durchzieht das Leben der Holocaust-Überlebenden Lotte Paepcke wie eine unheilbare Wunde. Gisela Hack-Molitors literarische Biographie erzählt vom Schicksal einer jüdischen Frau, die durch eine privilegierte Mischehe der Deportation entging, im Kloster Stegen Zuflucht fand - und nach 1945 in einem Land weiterleben musste, das ihr fremd geworden war. Doch Lotte Paepcke verstummte nicht. Sie wurde Pionierin der Eheberatung, kämpfte im Rundfunk für Frauenemanzipation in den Fünfzigerjahren und schrieb gegen das Verdrängen an. Ihre Prosa und Lyrik kreisen um Heimatverlust, Antisemitismus und die bürokratische Kälte einer Vergangenheitsbewältigung, die sie wie eine zweite Verfolgung erlebte. Dieses eindringliche Porträt macht ein weitgehend vergessenes Lebenswerk sichtbar und verbindet Erinnerungsarbeit mit der drängenden Frage, was jüdisches Leben in Deutschland wirklich bedeutete. Eine biographische Lektüre von beklemmender Aktualität - geschrieben für Zeitgeschichte-Interessierte und alle, die verstehen wollen, warum Erinnern niemals bequem sein darf.

Artikeldetails

EAN
9783910228177
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Buch
Maße
188 x 116 x 17 mm
Erscheinungsjahr
2023
Verlag / Hersteller
8 grad verlag GmbH & Co.

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