Das Lektüreparadox
Taschenbuch

Das Lektüreparadox

Charles Levers Roman und die Theorie literarischen Lesens Prosa im Überfluss II

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Beschreibung

Lesen braucht Zeit. Wörter und Sätze ziehen in langer Folge dahin und verschwinden. An ihre Stelle treten die verschiedensten Eindrücke von Figuren oder Ereignissen, lebendige Vorstellungen und diffuse Erinnerungen. Doch wo ist der gelesene Text? Zwischen der faktischen Abwesenheit des Textes in seiner Wörtlichkeit und unserer festen Überzeugung, wir kennten ihn jetzt und 'hätten' ihn, klafft ein Abgrund: das Lektüreparadox. Es lässt sich gutan einem so normalen, durchschnittlichen Autor wie Charles Lever studieren, bedarf aber darüber hinaus gründlicher literaturtheoretischer Reflexion. Dabei geht es um Fragen wie: Was ist eigentlich Lesen? Wie stehen Sinn undZeit zueinander? Bieten vielleicht Begriffe wie 'Bild' oder 'Raum' eine Alternative zu 'Zeit'?

Artikeldetails

EAN
9783826099717
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Taschenbuch
Maße
237 x 156 x 29 mm
Erscheinungsjahr
2026
Verlag / Hersteller
Königshausen & Neumann

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