Kulturen des Urteilens
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Kulturen des Urteilens

Prozesse und Konstellationen der Urteilsbildung in Texten der Frühen Neuzeit

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Beschreibung

Der Band bietet einen Einblick in frühneuzeitliche Kulturen des Urteilens und deren Darstellung. In der Frühen Neuzeit wurde das Urteil zu einem ideengeschichtlichen Schlüsselbegriff. Angesichts der Aufwertung, die das iudicium als unveräußerliches Vermögen des Individuums in dieser Zeit erfährt, werden exemplarisch frühneuzeitliche Kontexte, Strategien, Praktiken und Theorien des Urteilens untersucht. Aus der Sicht unterschiedlicher Disziplinen werden dabei u.a. Texte von Giordano Bruno, Giorgio Vasari, Filippo Baldinucci, Pietro Testa, Galileo Galilei, Baltasar Gracián, Calderón de la Barca, Andreas Gryphius, Johann Christian Hallmann und Giulio Solimani sowie Bittschriften und Traktate über Geburtshilfe beleuchtet. Geurteilt wird in diesen Texten über Kosmologie, über Kunst und Literatur, über politische Belange, über Übergriffe im Kontext von Sklaverei oder auch über Entscheidungen im Zuge der Arbeit von Hebammen.

Artikeldetails

EAN
9783770569847
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Buch
Maße
241 x 160 x 22 mm
Erscheinungsjahr
2025
Verlag / Hersteller
Brill I Fink

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