Vormoderne Praktiken der Philologie
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Vormoderne Praktiken der Philologie

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Beschreibung

Der Sammelband untersucht philologische Praktiken in vormodernen Schriftkulturen aus globaler Perspektive. Im Zentrum stehen einerseits etablierte Begriffe wie 'Grammatik' oder 'Hermeneutik', andererseits Techniken des Textumgangs: Kommentieren, Glossieren, Kompilieren, Übersetzen, Abschreiben oder Kanonisieren. Diese Praktiken sichern nicht nur die Überlieferung von Schriftzeugnissen, sondern transformieren sie auch. Ziel des Bandes ist es, die Vielfalt und Eigenlogik vormoderner Philologien sichtbar zu machen, ohne sie als bloße Vorformen der europäischen philologischen Disziplinen abzutun. Die Beiträge basieren auf Fallstudien und analysieren die materiellen Bedingungen (z. B. Schriftträger), sozialen Funktionen (etwa Kanonbildung, Identitätsstiftung) und politischen Dimensionen (z. B. Machtfragen, Wissensordnungen, Institutionen) philologischer Arbeit. Der Band versteht sich als Beitrag zu einer interkulturellen (cross-cultural) Philologieforschung jenseits eurozentrischer Narrative.

Artikeldetails

EAN
9783111664781
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Buch
Maße
242 x 174 x 31 mm
Erscheinungsjahr
2026
Verlag / Hersteller
Walter de Gruyter

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