Poetiken der Kontrolle
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Poetiken der Kontrolle

Medienästhetik des Handelns in digitalen Spielen

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Beschreibung

<p>Was heißt es, digitale Spiele tatsächlich zu spielen? Welche Handlungen vollziehen wir, wenn wir auf spielerische Weise mit algorithmischen Maschinen umgehen?</p><p>Digitale Spiele sind genuin algorithmische Medien. In ihnen drückt sich eine historische Veränderung aus, die mit Deleuze unter dem Begriff der Kontrollgesellschaften verhandelt wird. Digitale Spiele sind das Produkt dieser Geschichte algorithmischer Kontrolle und sie machen ihre Bedingungen ästhetisch erfahrbar. Aufbauend auf Diskursen zu algorithmischer Prozessualität und verkörperter medialer Erfahrung sowie handlungsphilosophischen Konzepten entwickelt das Buch eine medienästhetische Theorie des Handelns in digitalen Spielen. In drei Einzelstudien zu Alien: Isolation, RollerCoaster Tycoon und Firewatch werden unterschiedliche Weisen eines spielerischen Wahrnehmens, Fühlens und Handelns herausgearbeitet, in denen die Bedingungen algorithmischer Kontrolle zum Gegenstand ästhetischer Erfahrung werden. Was heißt es, ein Verhältnis zur Welt einzunehmen, das immer schon von Algorithmen durchzogen ist? Antworten darauf geben die jeweils spezifischen Poetiken der Kontrolle, die in digitalen Spielen ebenjene historischen Bedingungen im eigenen Handeln erfahrbar machen.</p>

Artikeldetails

EAN
9783111706177
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Buch
Maße
232 x 159 x 22 mm
Erscheinungsjahr
2026
Verlag / Hersteller
Walter de Gruyter

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