Lenins Tod - eine Sektion
Taschenbuch

Lenins Tod - eine Sektion

Pathologie, Psychiatrie und Propaganda

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Beschreibung

1924 starb Wladimir Iljitsch Lenin, der Gründer der Sowjetunion, in Gorki bei Moskau. Unter den Ärzten, die von der Regierung an sein Krankenbett gerufen worden waren, befand sich auch der Hamburger Neurologe Max Nonne - ausgerechnet. Nonnes Aufzeichnungen über seinen Patienten Lenin sind Ausgangspunkt einer vielschichtigen wissenschafts- und kulturhistorischen Sektion: Wer war Lenins Arzt Max Nonne? Was machte seine Hypnose- und Stromtherapie mit den Traumatisierten des Ersten Weltkriegs und welche Rolle spielte er bei den Morden an psychisch Kranken und Behinderten in der NS-Zeit? Auch auf das Nachleben des toten Lenin erstreckt sich die Untersuchung: Welches Menschenbild steckt hinter der Forschung an Lenins Hirn? Wie entstand sein Totenkult? Und warum interessierte sich der Hamburger Kunsthistoriker Aby M. Warburg so sehr für eine sowjetische Trauerbriefmarke? Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Medizinhistorischen Museum Hamburg.

Artikeldetails

EAN
9783863217426
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Taschenbuch
Maße
239 x 319 x 13 mm
Erscheinungsjahr
2026
Verlag / Hersteller
Mabuse-Verlag GmbH

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