Favor debitoris
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Die Idee des Schuldnerschutzes in der europäischen Rechtstradition

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Beschreibung

Diese Studie untersucht die Idee des "Schuldnerschutzes" im Hinblick auf ihre römischen Wurzeln und ihre Weiterentwicklung in modernen Rechtsystemen. Sie konzentriert sich auf den Begriff "favor debitoris" in den antiken Quellen selbst - bzw. auf seine Abwesenheit in denselben - und vergleicht ihn mit anderen "favores", die in den juristischen Texten nachweisbar sind. Igor Adamczyk kommt zu dem Ergebnis, dass die Römer sich von einem Prinzip des Schuldnerschutzes nicht leiten ließen. Das bedeutet aber nicht, dass sie dem Schuldner den Schutz immer absprachen, es waren vielmehr situative Rechtsmaßnahmen. Der Autor untersucht Beispiele solcher schutzwirkenden Rechtsinstitute in den europäischen Rechtsystemen. Dabei nimmt er vor allem die Entstehung des vereinheitlichten polnischen Schuldrechts in den Blick, das unter den Einflüssen v.a. des französischen, österreichischen und deutschen Rechts entstanden ist, die ihrerseits jeweils auf das römische Recht zurückgeführt werden können.

Artikeldetails

EAN
9783506796967
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Buch
Maße
241 x 160 x 31 mm
Erscheinungsjahr
2026
Verlag / Hersteller
Brill I Schoeningh

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