Die Subjektivität der Intellektuellen in der Postmoderne
Taschenbuch

Die Subjektivität der Intellektuellen in der Postmoderne

Subjektivitäten ohne Subjekte?

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Beschreibung

Sozialphilosophie kann heute nur noch Bestand haben, wenn sie sich den tiefgreifenden Veränderungen des Sozialen stellt. Nicht länger kann sie aussichtsreich auf die klassisch-modernen Begriffe eines autonomen Subjekts als Grundlage eines Sozialvertrags sowie des kritischen Intellektuellen als eines Wegweisers in eine bessere Zukunft setzen. In der Postmoderne korrodieren diese Orientierungsbegriffe der Moderne vollends. Die vorliegende Studie untersucht zunächst, was in der Moderne den Begriff des Subjekts und der ihm zugesprochenen Subjektivität ausmachte. In der Ablösung davon treten Konzepte wie das Symphilosophieren (die Gemeinschaftlichkeit des Philosophierens), das Labyrinth als Grundfigur aporetischen und skeptischen Nachdenkens sowie das Nomadische als Prozessfiguration eines solch un-ordentlichen Denkens in den Vordergrund. Die daraus sich ergebende Konzeption ist die einer Sozialphilosophie des kommunikativen Textes (des sozialen Prozesses) in den Dimensionen von Zeit, Sozialem und Sinn.

Artikeldetails

EAN
9783826095986
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Taschenbuch
Maße
235 x 154 x 32 mm
Erscheinungsjahr
2026
Verlag / Hersteller
Königshausen & Neumann

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