Postpartale Depression
Taschenbuch

Postpartale Depression

Gering empfundene soziale Unterstützung und Fläschchengeben als Risikofaktoren für Postpartale Depression?

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Beschreibung

Postpartale Depression (PPD) - eine psychische Erkrankung der Mutter? In der heutigen Zeit steht die medizinische Definition von PPD als "schwere depressive Erkrankung" im Vordergrund, welche die Tabuisierung und Stigmatisierung von PPD begünstigt. Diese einseitige Betrachtungsweise verlangt jedoch kritische Hinterfragung. Denn evolutionär gesehen, könnte das Auftreten der mittlerweile zweithäufigsten Wochenbetterkrankung eine Anpassung an sehr schwierige Lebensumstände zum Zeitpunkt der Niederkunft sein. Letzteres kann unter anderem durch geringe Unterstützung vom sozialen Umfeld verursacht werden. Hierbei zeigt sich, dass niedrig empfundener sozialer Support einen gravierenden Einfluss auf die Entwicklung von PPD hat. Frauen, die sozial weniger eingebettet sind, weisen ein höheres PPD-Risiko auf. Das Fläschchengeben ist im Gegensatz dazu nicht einfach als Risikofaktor für PPD hinzunehmen, da es, wie PPD selbst, ein vielschichtiges und komplexes Thema darstellt. Gesellschaftliche Aufklärung in diesen Bereichen ist erforderlich, denn diese kann zur Prävention von PPD und somit zur Gesundheit der Frauen und ihrer Kinder beitragen.

Artikeldetails

EAN
9786200444752
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Taschenbuch
Maße
220 x 150 x 10 mm
Erscheinungsjahr
2019
Verlag / Hersteller
Lehrbuchverlag

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