Nationalsozialismus im Weserbergland
Buch

Nationalsozialismus im Weserbergland

Aufstieg und Herrschaft 1921 bis 1936

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Beschreibung

Heinrich Mohnsam starb nach einer Saalschlacht in Grebenstein. Ludwig Decker verblutete auf einer Straße von Beverungen. Eduard Rüddenklau und David Austermühle erlagen den Verletzungen, die ihnen SA- und SS-Leute in Hofgeismar zugefügt hatten. Machteroberung und Herrschaft der NSDAP erfolgten nicht heimlich und nicht leise, sondern in aller Öffentlichkeit und gewaltsam. Auch das idyllische Weserbergland erlebte in den Jahren 1931 bis 1933 bürgerkriegsähnliche Verhältnisse. Nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler fanden in den heutigen Kreisen Holzminden, Höxter, Northeim und Kassel zahllose Übergriffe von SA und SS auf tatsächliche und vermeintliche Gegner des NS-Regimes statt. Das Buch von Christoph Reichardt und Wolfgang Schäfer untersucht die Voraussetzungen und Verlaufsformen der nationalsozialistischen Machteroberung in der Provinz und schildert das Alltagsleben in den Dörfern und Kleinstädten des Weserberglands in den ersten Jahren der NS- Diktatur. Diese Neuauflage wurde korrigiert und leicht gekürzt: Einige Porträts wurden ergänzt und in das Buch "Lebenswege unterm Hakenkreuz" (Holzminden, 2024) übernommen.

Artikeldetails

EAN
9783959541701
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Buch
Maße
245 x 174 x 37 mm
Erscheinungsjahr
2024
Verlag / Hersteller
Mitzkat, Jörg

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