Luxus-Praktiken in der Literatur der Aufklärung
Buch

Luxus-Praktiken in der Literatur der Aufklärung

Lesesucht, Alkohol und Onanie

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Beschreibung

Im Zentrum der Luxusdiskussion des 18. Jahrhunderts stehen nicht Objektqualitäten, sondern Praktiken. Zumindest sind sie der Dreh- und Angelpunkt der vielbesprochenen Ambiguisierung des Luxus, die durch eine Trennung der Kategorien 'Moral' und 'Nutzen' auf Ebene der Wertung des Phänomens initiiert wurde. Im ersten Teil der Dissertation werden kanonische Texte der Luxusdebatte, vor allem aus England und Frankreich, mit Fokus auf die Rolle, die die literarische Verarbeitung von Praktiken in ihnen spielt, analysiert (Luxus als Praktik). Im zweiten Teil der Arbeit wird an Texten zu den Themen Alkoholkonsum, Sexualität und 'Lesesucht' ausgeführt, dass auch Praktiken, die nicht immer explizit als 'luxurierend' gekennzeichnet sind, zu diesem Diskurs gehören (Praktiken des Luxus). Der Bezug beider Aspekte aufeinander erfolgt über die Analyse gemeinsamer Narrative, Denkfiguren, Topoi und poetischer Darstellungsweisen; so werden die Texte einerseits als Element des aufklärerischen Sprechens über Rationalität und Sinnlichkeit lesbar, und es wird andererseits der innovative Beitrag der Luxusdebatte zu diesem Sprechen akzentuiert. / Dissertationsschrift

Artikeldetails

EAN
9783111324470
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Buch
Maße
18 x 160 x 230 mm
Erscheinungsjahr
2025
Verlag / Hersteller
De Gruyter

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